Kohlsuppendiät

Die Kohlsuppendiät kam bereits in den 70er Jahren aus den USA nach Deutschland und ist seitdem eine der am häufigsten ausprobierten Crashdiäten. Vor allem über Frauenzeitschriften, welche diese Diät wärmstens anpriesen, erlangte die Kohlsuppendiät schnell Berühmtheit. Doch auch zahlreiche prominente Verfechter dieser Diät halfen ihr schließlich zum Durchbruch.

Die Kohlsuppendiät - die vielleicht bekannteste Crashdiät


KohlsuppendiätMittlerweile kann jeder die Kohlsuppendiät ausprobieren, denn nun ist diese auch im Handel in Konserven erhältlich. Auch in Form von Kapseln oder Tabletten bekommt man die Zusätze mittlerweile beinahe in jeder Apotheke oder im Reformhaus.


Das Rezept


Wer Zeit und Lust hat, kann die "magische Kohlsuppe", wie sie auch gerne genannt wird, auch zu Hause nachkochen. Ein Kopf Weißkohl, ein Kilogramm Karotten, sechs Zwiebeln, zwei Paprikaschoten, eine Stange Sellerie und acht geschälte Tomaten werden gründlich gesäubert und klein geschnitten. Nun wird das Ganze im Mixer ordentlich püriert. Anschließend kocht man alles gemeinsam mit mindestens fünf Litern Wasser auf und lässt die Suppe etwa 20 Minuten ziehen.

Kräuter und Gewürze kann man je nach Bedarf und Geschmack hinzufügen - wichtig ist nur, dass die Suppe nicht gesalzen wird, denn Salz entzieht dem Körper ja bekanntlich Wasser. Dieses Rezept reicht für eine Person mehrere Tage; im Kühlschrank aufbewahrt ist die Suppe auch gut einige Tage haltbar.


Wie funktioniert die Kohlsuppendiät?


Die oben zubereitete Kohlsuppe wird bei der Kohlsuppendiät in der Regel über einen Zeitraum von einer Woche gegessen. Natürlich ernährt man sich dabei nicht ausschließlich von der Kohlsuppe, sondern darf jeden Tag wahlweise eine andere Zutat einfließen lassen. Ein Tag der Woche ist beispielsweise ein Obsttag, an welchem neben der Kohlsuppe Obst in unbegrenzter Menge verzehrt werden darf. Gleiches gilt für Gemüse und auch ein Fleisch- sowie ein Geflügeltag sind während der Kohlsuppendiät eingeplant. Erlaubt sind dann beispielsweise ein mageres Steak oder 200 Gramm Putenfleisch zusätzlich zur Kohlsuppe.

Nicht vergessen sollte man das Trinken - mindestens drei Liter am Tag sollten es auch während einer Kohlsuppendiät mindestens sein. Auf Alkohol, Kaffee oder Tee wiederum sollte man bestenfalls verzichten.


Vorteile der Kohlsuppendiät


Verfechter der Kohlsuppendiät befürworten die recht schnelle Gewichtsabnahme, welche mit dieser Diät erreicht werden kann - immerhin fünf Kilogramm in sieben Tagen sind durchaus realistisch.


Nachteile der Kohlsuppendiät


Einer der wesentlichen Nachteile der Kohlsuppendiät ist die Wirkung auf die Verdauung. Immerhin wirkt Kohl stark blähend - Verstopfung oder Durchfall können also eine unangenehme Nebenwirkung dieser Diät sein. Auch der Geruch der Kohlsuppe ist eher gewöhnungsbedürftig.
Auch wirkt der hohe Anteil an Kohlenhydraten im Körper entwässernd - Eiweiße wiederum fehlen dem Körper während dieser Diät fast ganz.


Fazit


Wer Kohl und seine blähenden Folgen gut verträgt, kann getrost die Kohlsuppendiät für einige Tage ausprobieren, sollte diese aber keinesfalls länger als eine Woche anwenden. Wie die meisten anderen Diäten auch, ist ebenso die Kohlsuppendiät eher einseitig und schadet auf längere Sicht dem Körper eher, als dass sie nützt.