DER KüRBIS

15. September 2011 | von Simone | [0] Kommentare
Der Kürbis

Lange Zeit galt die Riesenbeere als vergessenes Gemüse, von dem nur noch Oma zu berichten wusste. Erfreulicherweise hat der Kürbis in den letzten Jahren zunehmend den Weg auf die Esstische zurückgefunden, denn der Kürbis ist ein echter Alleskönner.

Geschichte

Entdeckt wurde der Kürbis von Christopher Kolumbus auf Kuba. Dort, in den südlichen Breiten mit dem tropischen Klima gedeiht der Kürbis am Besten. Kolumbus, der von den großen Früchten begeistert war, nahm einige Kürbissamen mit nach Europa und kultivierte ihn in seinem Heimatland. Dort ist er seitdem ansässig und in vielen Größen, Farben und Varianten in den Küchen anzutreffen. Doch warum ist der Kürbis eigentlich so gesund?

Gesundheit

Der Kürbis enthält kaum Fette, Kohlenhydrate und Eiweiß, dadurch ist er, wie andere Gemüsearten, sehr kalorienarm. Stattdessen enthält der Kürbis viel Beta Carotin, daher die orange Farbe, Vitamin E, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Kieselsäure sowie Natrium und Kalium.
Er entgiftet, entwässert und entfettet den Körper auf schonende Weise und ist für eine Entschlackungskur bestens geeignet.

Aus medizinischer Sicht kann der Kürbis unterstützend in der Behandlung von Bluthochdruck, Herz- und Nierenbeschwerden eingesetzt werden, da er den Körper entwässert und neutralisierend auf den Säure-Basen-Haushalt des Körpers wirkt.

Insbesondere bei vermehrten Wassereinlagerungen im Körper, den sogenannten dicken Beinen, hilft eine Kürbiskur. An einigen Tagen sollte von den Erkrankten nur schonend gegartes Kürbisfleisch zu sich genommen werden. Diese Therapie ist effektiv und wesentlich schonender als die Entwässerungsmedikamente der Schulmedizin.

Verarbeitung

Der Kürbis kann in vielen Varianten verarbeitet werden. So finden sich zahlreiche Rezepte für Kürbissuppe, die dekorativ in den ausgehöhlten Kürbis gefüllt werden kann, Kürbisgemüse oder auch Kürbisbrot, in dem kleine Stücke des Kürbisses eingebacken werden.
Die Kürbissamen sind getrocknet eine leckere Nascherei für zwischendurch, oder finden als harntreibendes Mittel einen sinnvollen Verwendungszweck.

Die große Beere kann durchaus einfach durch den Samen im heimischen Gartenbeet angepflanzt werden. Dort rankt er versteckt unter Blättern und zeigt sich im Herbst in seiner Schönheit und Pracht.
Wer den Kürbis nicht verzehren mag, findet in der Herbstzeit vielfältige Möglichkeiten zur Dekoration, etwa als ausgehöhlter Kürbiskopf vor der Haustüre oder als Zierkürbis auf dem heimischen Esstisch.

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