CHILI-SCHARF GESUND UND GUT

02. Februar 2012 | von Simone | [0] Kommentare
Chili-scharf gesund und gut

In Asien und Mittelamerika kennt man sie unter dem Namen Chilischoten oder Chilis. In Europa und im Mittelmeerraum bezeichnet man sie als Peperoni. Der Italiener jedoch spricht von Peperonici, wenn er den scharfen Chili meint, mit Peperonen bezeichnet er den milden Gemüsepaprika.

Chili- ein Gewürz mit vielen Namen


Ursprünglich stammt die Chilischote aus Mittel- bzw. Südamerika. Nicht nur die Entdeckung Amerikas, sondern auch die der Chilischote haben wir Christoph Kolumbus zu verdanken. Er war es, der die Chilischote mit nach Europa brachte, ebenfalls aufgrund eines Irrtums. Vermutete er doch einen Gattung des damals hochpreisigen schwarzen Pfeffers gefunden zu haben. Daher rührt die auch heute noch vielerorts bekannte Bezeichnung "Spanischer Pfeffer" für die Chilischote.

Mittlerweile sind ca. 200 verschiedene Chiliarten bekannt, die sowohl in Form- als auch Farbgebung variieren: Runde, Dicke, Dünne, Große, Rote, Gelbe, Grüne, Orange.


Gesundheit


Dass die Chili nicht nur außergewöhnlich scharf, sondern auch noch außergewöhnlich gesund ist, beweisen wissenschaftliche Untersuchungen, die den Gehalt an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen in der Schote nachgewiesen haben. Demnach enthalten Chilis dreimal so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte. Zusätzlich finden sich in ihnen außer Betacarotin noch die Vitamine B1, B2, B6 und Vitamin P.

Bei denen in der Chili enthaltenen Mineralstoffen, beziehungsweise Spurenelementen sieht es nicht minder schlecht für den gesundheitlichen Nutzen aus. Hier lassen sich Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Zink nachweisen. Ein weiterer gesundheitsfördernder Nebeneffekt ist die stoffwechselanregende Wirkung der Chili, aufgrund der ihr eigenen besonderen Schärfe. Die Stoffwechselrate nach Chiligenuß erhöht sich um ca. 25%. Dabei wird die Bildung von Speichel und Verdauungssäften auf ganz natürliche Weise angeregt Verantwortlich für die extreme Schärfe der Chili sind die in ihr enthaltenen weißen Samenkörner, die sogenannten Capsaicinoide.

Mit dem Wissen um die Vorteile des Chilis als Küchengewürz, vorab ein paar Hinweise zum richtigen Umgang mit der scharfen Schote.


Einkauf und Aufbewahrung:


Chilis gibt es eingelegt oder frisch, zu Pulver vermahlen oder zu Flocken gehobelt. Frische Chilischoten können Sie auch zu Hause selber trocknen. Die getrockneten Schoten sollten luftdicht verschlossen aufbewahrt und erst 
vor der Verarbeitung zerkleinert werden. Weil die Schärfe der Chili schon bei der kleinsten Hautverletzung an Hand oder Fingern zu unerträglichem Brennen führt, sollten zur Verarbeitung am Besten Küchenhandschuhe getragen werden. Auf jeden Fall nach der Zubereitung gründlich die Hände waschen und nicht in die Augen reiben.

Verwendet wird Chili bei der Speisezubereitung wie Pfeffer,aber immer mit dem Wissen, dass es um einiges schärfer würzt. So scharf, dass bereits 1912 die Scoville-Skalaur zur Abschätzung der Schärfe dieser Früchte entwickelt wurde.

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