Der Apfel, eine runde Vitaminbombe

Der süße Geschmack des saftigen, runden Apfels – ein Symbol der Sünde, dem bereits Adam und Eva nicht widerstehen konnten. Der Apfel hat aber noch ganz viele andere positive Eigenschaften, die Sie unbedingt wissen sollten.

Der Apfel ist die meistgegessene Frucht in der Schweiz, pro Kopf werden etwa 16kg jährlich gegessen. Aber er schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch wahnsinnig gesund. In unserer Region kann der Apfel praktisch das ganze Jahr über genossen werden.


Richtige Lagerung


Der Apfel, eine runde VitaminbombeÄpfel sollten immer richtig gelagert werden. Am besten eignen sich dafür kühle Kellerräume. Die beste Lagertemperatur beträgt maximal 10°C. Zwischendurch sollte unbedingt kontrolliert werden, ob ein Apfel faul geworden ist. Äpfel enthalten nämlich das so genannte Äthylen, welches für den Reifungsprozess von Früchten zuständig ist. Ist der Apfel faul, so gibt er vermehrt Äthylen an die Umgebung ab und steckt so andere Äpfel an. Äpfel gibt es in unterschiedlichen Farben, von dunkelgelb bis grün, oder einfach in einem dunklen Rot. Ebenso wie die Farben unterscheiden sich die Geschmacksrichtungen voneinander – für jeden das Richtige dabei. Dass sich das Essen von Äpfeln lohnt, zeigt sich in den positiven Wirkungen, die der Apfel auf unseren Körper hat.


Die vielseitige Wirkung des Apfels


Das im Apfel enthaltene Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte, zwei Äpfel decken fast den benötigten Tagesbedarf an diesem wertvollen Vitamin. Weiters finden sich einige Vitamine des Vitamin B – Komplexes im Apfel. Diese haben eine positive Wirkung auf Nerven und Muskulatur. Das zu den Mineralstoffen zählende Kalium unterstützt ebenfalls unser Nervensystem und die Muskulatur. Der im Apfel vorhandene Traubenzucker bzw. Fruchtzucker ist ein Einfachzucker und somit sehr schnell für den Körper verfügbar. Daher wirkt der Apfel leistungssteigernd und ist ein „Wachmacher“ für unsere Gehirnzellen. Das Trinken von Apfelsaft soll sogar den Denkprozess fördern.

Ein weiterer Stoff, der im Apfel vorkommt, ist das Pektin, ein Ballaststoff. Die Ballaststoffe finden sich hauptsächlich in der Apfelschale wider. Deshalb sollte ein Apfel im rohen Zustand nicht geschält werden. Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an, außerdem bindet das Pektin Giftstoffe. Im Zusammenhang mit dem Ballaststoff wird die positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel beschrieben. Das Essen von Äpfeln kann letztendlich Gefäßerkrankungen vorbeugen und sogar die Ausbildung einiger Tumore hemmen. Dazu sollten sie aber reif genossen werden. Sogar für die Zähne hat der Apfel noch etwas zu bieten: Das enthaltene Kalzium, sowie Phosphor sind entscheidend am Aufbau der Zähne (und Knochen) beteiligt. Das Spurenelement Fluor stärkt diese. Beim Kauen wirkt das Fruchtfleisch des Apfels, vereinfacht gesagt, wie eine Zahnbürste.


Der Apfel in der Küche


Der Apfel, eine runde VitaminbombeAuch wenn der Apfel in der rohen Form wahrscheinlich am gesündesten ist, gibt es eine Reihe von Rezepten, in denen der Apfel verarbeitet wird. Aber nicht nur in einfachen Desserts kommt der Apfel vor, sondern auch in anderen Formen, beispielsweise als Apfelstrudel, Apfelschnitten, Apfelschaumsuppen oder als Kuchen. In diesen Gerichten bleiben ebenfalls viele Wirkstoffe des Apfels erhalten. Neben den festen Formen des Apfels, dürfen die flüssigen Varianten nicht vergessen werden: Most, Liköre, Nektar, Sekt, aber vor allem Apfelessig. Der Apfelessig ist ein wahres Heilmittel. In der Küche findet er Verwendung bei der Zubereitung von Salaten, Gemüse oder Fisch. Apfelessig ist sehr gesund, da er sämtliche Wirkstoffe des Apfels birgt, die ihn so gesund machen. Der Apfel gehört zu den gesündesten einheimisches Früchten. Er schlägt exotische Früchte um einiges. Manchmal ist es eben wirklich besser, auf einheimische Schätze zurückzugreifen, zu denen man den Apfel mit Sicherheit zählen kann. Er liefert außerdem eine Bandbreite an Verarbeitungsmöglichkeiten in der Küche und verzaubert Ihre Gäste mit seinem süßen Geschmack.


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