Genuss-Symphonie mit dem richtigen Wein

Das Thema Fleisch und Wein ist vor allem an Festtagen wie Weihnachten ein wichtiger Punkt, der auch zu Experimenten einlädt. Befürchtungen, zu einem Essen den falschen Wein zu kredenzen, sorgen immer wieder zu Diskussionen.

Guter Wein hat seinen Preis


Genuss-Symphonie mit dem richtigen WeinJeder Gast hat eigene Vorlieben dafür, welchen Wein er zu welchem Essen gerne trinkt. Trotzdem sollte ein Gastgeber mit der Weinauswahl auf seinen eigenen Geschmack wert legen und vor allem keinen Mittelweg gehen. Ein Beispiel: War es früher undenkbar, zu Fischgerichten Rotwein zu servieren, ist dies heutzutage kein großes Wagnis mehr. Das Wichtigste ist und bleibt immer noch einen hochwertigen Wein zu kaufen, der den Ansprüchen als Begleiter eines festlichen Menüs auch gerecht wird. Deshalb gilt gerade beim Weinkauf: Keine Experimente, wenn man Gäste erwartet! Niemals sollte man im Supermarkt vor dem Weinregal stehen und dann womöglich einen Wein wählen, den man gar nicht kennt. Wer sich auf seinen eigenen Geschmack verlässt, ist immer auf der sicheren Seite.


Wein und Gericht müssen sich ergänzen


Es gibt eine Faustregel, die man beachten sollte: Schwere Rotweine während des Winters, leichte Weine eher im Sommer. Wer allerdings gerne experimentiert, kann diese Faustregel auch umkehren. Ein Beispiel ist die Wahl des Weines zu einem Gänse- oder Entenbraten mit Rot- oder Rosenkohl, hierzu kann man durchaus auch einen Riesling aus der Pfalz servieren. Wichtigste Voraussetzung: Wein und Essen müssen miteinander korrespondieren. Entscheidend dafür ist die Säure eines Weines. Ist beispielsweise das Dressing für einen wunderbaren Vorspeisensalat von Säure dominiert, ist ein Wein mit viel Säure wahrlich nicht zu empfehlen, denn beides zusammen ergibt ein unangenehmes saures Geschmackserlebnis. Dies gilt umgekehrt auch für süße Desserts, zu denen keinesfalls auch noch ein süßer Wein gereicht werden sollte.


Wein zu asiatischen Gerichten


Kochen im Wok ist für vegetarische asiatische Speisen heute eher die Regel als Ausnahme. Zu Gerichten mit Ingwer und Chili ist es recht einfach einen passenden Wein zu finden. Im Prinzip kommt hier nur ein Gewürztraminer in Frage, aber auch ein vor Fruchtigkeit strotzender Riesling kann durchaus eine Alternative sein, von anderen Weinen sollte man Abstand nehmen.


Wein zu festlichen Anlässen


Genuss-Symphonie mit dem richtigen WeinDas Thema Fleisch und Wein ist vor allem an Festtagen wie Weihnachten ein wichtiger Punkt, der auch zu Experimenten einlädt. Wer eher auf traditionelle Kombinationen wert legt, bringt zu Fleisch - egal welcher Art - einen kräftigen Rotwein auf den Tisch, zu Fisch- oder Geflügelgerichten einen Weißwein. Es lohnt sich aber durchaus, ein ganz anderes Kriterium für die Weinwahl anzulegen, und zwar die Art der Zubereitung. Eine kräftig angebratene Gans oder Ente oder ein scharf angebratenes Huhn verlangt regelrecht nach einem Rotwein, der von Gerbstoffen dominiert wird, während zu gekochtem Fleisch ein säurehaltiger Weißwein bestens passt.


Noch ein Tipp zum Schluss


Einige Grundregeln sollte man auf jeden Fall beachten, wenn ein Gericht mit Wein zubereitet wird. Die immer noch kursierende Legende, dass billiger Wein zum Kochen reicht, schadet jedem Gericht. Es gilt auch hier eine Grundregel: Koche mit dem Wein, der anschließend auch auf dem Tisch steht. Am Weihnachtsabend passt zusätzlich eine Karaffe, womit der Wein serviert werden kann. Dienst zusätzlich als Deko, der Wein schmeckt dadurch noch besser.

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