Schlank mit Gebratenem

Viele Menschen benutzen beim Braten unnötig viel Fett. Mit den richtigen Kochutensilien lässt sich der Fettbedarf stark reduzieren. Manche Geräte ermöglichen sogar ein komplett fettfreies Braten. Aber auch mit einigen einfachen Tricks kann man den Fettverbrauch beim Braten spielend verringern.

Abnehmen verbinden die meisten Menschen mit Verzicht, mit übermäßig viel Gemüse und Obst und für ihren Geschmack viel zu wenig leckeren Gerichten. Tatsächlich ist es aber so, dass sogar Gebratenes so zubereitet werden kann, dass es beim Abnehmen hilft. Es muss nur das richtige Maß für das Fett gefunden werden.


Mit dem richtigen Zubehör zum Ziel


Schlank mit GebratenemEs gibt Küchengeräte, die beim Braten mit wesentlich weniger Fett auskommen als herkömmliche Pfannen und Töpfe aus Edelstahl. Heute gibt es zahlreiche Anbieter von Teflonpfannen und -töpfen. Diese Küchengeräte benötigen aufgrund der Beschaffenheit ihrer Oberfläche nur sehr wenig bis gar kein Fett. Auch der Römertopf ist eine gute Alternative zur normalen Pfanne. Dieser spezielle Bräter wird aus Naturton hergestellt. Das Material kann Wasser aufnehmen, das unter der Hitze des Ofenrohrs langsam abgegeben wird. So wird es möglich, dass komplett ohne Fett gebraten wird. Es gibt auch spezielle Pfannen, deren Oberfläche nicht eben ist, sondern Rippen oder ein Gittermuster aufweist. Sie hat also eine Struktur an der Oberfläche. Dies bewirkt, dass sich das Fett, das zum Braten in die Pfanne gegeben wird, in diesen Ritzen sammelt. Es erfüllt nach wie vor seinen Zweck, denn das Fleisch kann sich nicht in der Pfanne anlegen. Dennoch kann ein Großteil des Fettes abfließen, bevor das Fleisch aus der Pfanne genommen wird. Als zusätzlichen Effekt erhält das Fleisch eine appetitliche braune Maserung.

Wer sich nicht gerade eine neue Küchenausstattung zulegen möchte, kann auf eine Bratfolie zurückgreifen. Sie kann entweder als Brautschlauch mit zwei Öffnungen oder als Bratbeutel mit nur einer Öffnung gekauft werden. Die Hitzestrahlen gehen durch die Folie. Die Luft im Inneren erhitzt sich, dehnt sich aus und bläht die Folie auf. Bratfolien gibt es auch speziell für die Pfanne. Beim Braten mit der Bratfolie benötigt man überhaupt kein Fett. Zudem muss dem Bratgut nicht besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn während der gesamten Garzeit kann nichts anbrennen und auch das Austrocknen wird wirkungsvoll verhindert.


Sparsam mit Fett


Schlank mit GebratenemWenn man nicht gerade Wert darauf legt, dass überhaupt kein Fett mehr verwendet wird, kann man sich auch einfach bemühen, mit dem Fett etwas sparsamer umzugehen. Dafür gibt es einige wirkungsvolle Tricks. Der am einfachsten umzusetzende Trick ist, das Fett beispielsweise mit einem Löffel abzumessen. Gerade für Kurzgebratenes reicht häufig ein einzelner Teelöffel Fett. Wenn man jedoch den üblichen „Schuss“ aus der Ölflasche einsetzt, kommt dabei häufig eine bis zu fünfmal so große Menge heraus. Beim Braten in der Pfanne kann man auch ganz einfach Fett sparen, indem man es mit Küchenrolle verteilt. Dafür nimmt man ein Blatt Küchenrolle, tränkt es leicht mit Öl und reibt damit die Pfanne aus. Die Pfanne ist überall mit Fett benetzt, aber der Großteil des Fetts bleibt in der Küchenrolle zurück. Eine weitere gute Alternative sind kleine Sprühflaschen, die mit Öl befüllt werden. Es kann sogar noch mit Wasser ein bisschen gestreckt werden. Die Pfanne wird dann mit dem Fläschchen eingesprüht und dadurch fein mit Öl benetzt.


Ganz ohne Fett?


Man sollte immer auch daran denken, dass Fett nicht nur ein notwendiges Übel ist. Fett ist auch ein wichtiger Geschmacksträger. Es ist daher relativ wahrscheinlich, dass die Speisen zukünftig anders schmecken werden als bisher. Dies kann unter Umständen sehr gewöhnungsbedürftig sein, gerade wenn man bisher mit sehr viel Fett gekocht hat.

Wichtig zu wissen ist außerdem, dass der Körper Fett zum Leben benötigt. Es kann nicht schaden, den Fettanteil an der Ernährung insgesamt herunterzufahren. Es aber ganz vom Ernährungsplan zu streichen ist nicht sinnvoll. Der Körper stellt dann auf „Notbetrieb“ um und lagert Fett ein statt es abzubauen. Ein bisschen Fett darf also ruhig mit in die Pfanne.


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