Lecker gewürzt mit: Petersilie!

Petersilie ist ein wichtiges Gewürz, das für zahlreiche Gerichte in aller Welt eingesetzt wird. In der Hausmannskost ist sie das absolute Standardgewürz schlechthin. Was viele jedoch nicht wissen: Die Petersilie hat auch zahlreiche Auswirkungen auf die Gesundheit.

Petersilie ist der Klassiker in der Küche, wenn es um Gewürze geht. Das Kraut wird im Frühling ausgesät. Ein halbschattiges Plätzchen sorgt für eine reiche Ernte, sofern der Boden mit Nährstoffen gut versorgt ist und durchgängig feucht gehalten wird. Ist die Petersilie erst einmal hoch genug gewachsen, kann sie jederzeit geerntet werden. Wenn sie abgezupft wird, wächst sie einfach wieder nach. Nach zwei Jahren muss sie allerdings erneut ausgesät werden.


Arten von Petersilie


Es gibt zwei verschiedene Arten von Petersilie. Die glattblättrige Petersilie kann problemlos mitgekocht werden, da sie ein starkes Aroma hat, das auch beim Kochen nicht verloren geht. Sie wird auch als italienische Petersilie bezeichnet. Die gekrauste Petersilie dagegen hat ein eher mildes Aroma. Sie sollte keinesfalls mitgekocht werden, da sie sonst schlapp und geschmacklos wird. Sie ist perfekt geeignet, wenn ein Gericht ansprechend garniert werden soll. Als Garnierung kann Petersilie gehackt werden und über das Gericht gestreut werden. Vor allem in der Gastronomie sieht man jedoch auch häufig das klassische Petersiliensträußchen, das einfach dekorativ mit auf den Teller gelegt wird.


Zu welchen Gerichten Petersilie passt


Petersilie passt prinzipiell zu allen Gerichten, die salzig gewürzt werden. Das können Saucen, Suppen, Gemüsegerichte und Salate sein, aber auch Fisch- und Geflügelgerichte. Aus Petersilie kann auch gemeinsam mit weiteren Zutaten feine Kräuterkrusten für Fleischgerichte bilden oder als Marinade für Grillfleisch herhalten. Wenn diese Marinade aus Petersilie und Knoblauch hergestellt wird, spricht man von einer Persillade. In der italienischen Küche verwendet man Petersilie zur Herstellung von Cremolata. Sie besteht aus abgeriebener Zitronenschale, viel Petersilie und klein gehacktem Knoblauch. Sie wird für Schmorgerichte benötigt. Petersilie ist außerdem ein Standardbestandteil eines so genannten bouquet garni. Das bouquet garni besteht aus mehreren Kräutern, die als Strauß gebunden Gerichten mit längerer Kochzeit hinzugefügt werden. Die Kräuter kochen im Laufe des Garprozesses aus und geben ihren Geschmack dezent an das Gericht ab. Der Strauß wird anschließend wieder entfernt.


Petersilie in der internationalen Küche


Natürlich ist Petersilie nicht nur in Europa sehr beliebt, sondern wird auch in anderen Ethnien verwendet. Westasiatische Länder kochen beispielsweise viel mit Petersilie, darunter die Türkei, Syrien oder der Libanon. Aber auch in Frankreich spielt die Petersilie eine wichtige Rolle. Hier wird sie jedoch auch häufig durch Kerbel ersetzt, der zusätzlich leicht nach Anis schmeckt.


Medizinische Wirkungen der Petersilie


Petersilie beinhaltet sehr viel Vitamin C und hat daher auf die meisten Menschen eine belebende Wirkung. Sie regt die Verdauung an und wirkt vor allem auf die Niere und die Blase positiv. Bei Frauen kann sie Menstruationsbeschwerden lindern und auch auf den Geburtsvorgang kann Petersilie einen positiven Einfluss ausüben. Vorsicht ist jedoch in der Schwangerschaft geboten, da die Petersilie das Risiko einer Fehlgeburt erhöht. Kleine Mengen zum Würzen sind aber überhaupt kein Problem.


Petersilie konservieren


Übrigens muss geerntete Petersilie, die nicht benötigt wird, nicht kaputt gehen. Sie kann problemlos gleich geschnitten oder gehackt und anschließend in Dosen eingefroren werden. So hat man auch im Winter immer frische Petersilie. Wenn zu wenig Platz in der Gefriertruhe ist, kann Petersilie natürlich wie die meisten anderen Kräuter auch getrocknet werden. Die Petersilie wird zu Büscheln zusammengebunden und kopfüber an einem luftigen und trockenen Ort aufgehängt.


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