Rettich

Rettich, der Raphanus, ist ein aromatisches und scharfes Wurzelgemüse. Es enthält viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und wird gerne als Rohkost, in Salaten oder auch warm zubereitet, als gesunde Beilage serviert.

Allgemeines


RettichDer Rettich wird oftmals auch als Radi bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Wurzelgemüse, welches sich aus der Rettichpflanze, aus der Wurzel und einem Teil des Hauptsprosses bildet. Die Pflanze zählt zur Familie der Kreuzblütlergewächse. Die Rüben des Rettichs können unterschiedlicher Form und Farbe sein. Besonders bekannt ist der dicke, längliche Rettich in heller Farbe, welche von Weiss bis Creme reicht. Allerdings können die Rüben auch ovaler, runder oder zylindrischer Form, bei schwarzer, violetter, roter oder rosa Farbe sein. Das Innere des Rettichs ist bei europäischen Sorten stets weiss. Allerdings gibt es bei asiatischen Varianten auch Rettiche mit einem rosafarbenen Fleisch. Der Rettich erreicht dabei oftmals eine Länge von bis zu 30 Zentimetern. Dabei kann der Rettich je nach Anbauzeit zwischen dem Frühjahrs-, Sommer- und Winterrettich unterschieden werden.


Herkunft


Der Rettich zählt zu den ältesten Kulturpflanzen. Ursprünglich war er in den Ländern Vorderasiens heimisch. Auch im alten Ägypten wurde der Rettich als wertvolle Gemüse- und Heilpflanze häufig verzehrt. In Europa wird der Rettich als Gemüse, aber auch als wertvolle Heilpflanze seit dem 13. Jahrhundert genutzt. In der heutigen Zeit wird der Rettich in vielen Ländern der Welt angebaut. Zu den Hauptanbauländern zählen Japan, China, Korea und Ostasien. Insbesondere in Korea und Japan steht das Gemüse häufig auf dem Speiseplan.


Saison


Rettich kann in der Zeit von etwa April bis Januar frisch gekauft werden. Die Hauptsaison des Rettichs liegt dabei in den Monaten Juli bis Oktober.


Geschmack


Rettich ist ein sehr aromatisches Gemüse mit einer intensiven Schärfe. Allerdings ist Frühjahrsrettich deutlich milder, als die Rettichsorten, welche im Herbst und Winter wachsen. Diese können einen sehr starken scharfen Geschmack aufweisen.


Verwendung in der Küche


Rettich wird als Gemüse gerne als Rohkost, als scharfes Gemüse auf dem Butterbrot oder als Zutat von Salaten serviert. Auch als Rohkost zu Wurstplatten oder Bier ist das Gemüse beliebt. Daneben lässt sich der Rettich aber auch dünsten und als Beilage servieren. Der Geschmack des Rettichs harmoniert dabei sehr gut mit Kurzgebratenem. Der scharfe Geschmack des Rettichs wird durch Erwärmen oder auch durch das Bestreuen mit Salz etwas milder. Viele Rettichsorten müssen vor dem Verzehr nicht geschält werden. So ist oftmals das gründliche Waschen vollkommen ausreichend.


Aufbewahrung/Haltbarkeit


Rettich kann frisch gekauft am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Im Gemüsefach kann die Rübe etwa drei bis vier Tage lang halten.


Nährwert/Wirkstoffe


Rettich ist besonders reich an Vitamin C, Enzymen, Natrium, Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen und Phosphor. Daneben enthält das Gemüse auch B-Vitamine, Eiweiss und Karotin. Durch die enthaltenen Bitterstoffe und die Senfölglykoside wirkt das Gemüse antibiotisch und schleimlösend. Zudem regen die Inhaltsstoffe die Verdauung und den Stoffwechsel an. Die Senföle geben dem Gemüse den aromatisch-scharfen Geschmack. In 100 Gramm der Rüben sind durchschnittlich 16 Kilokalorien und 0,3 Gramm Fett enthalten.

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