Die grosse Welt des Tortenbackens

Torten sind eine Welt für sich. Ein grenzenloses Tummelfeld für Zuckerbäcker, die ihre Kreativität ausleben und in ihrer Backstube wahre Kunstwerke erschaffen. Für uns Grund genug, diesem Thema einen eigenen Bereich zu widmen.

Torten: Die süssen Versuchungen gibt es in unzähligen Varianten.Torten: Die süssen Versuchungen gibt es in unzähligen Varianten. (Foto by: ra3rn_/ Depositphotos)

Ob mit Knusperboden, Baiserhaube, offen, gedeckt, gebacken oder aus Eis – die süssen Versuchungen gibt es in unzähligen verschiedenen Ausführungen und Varianten. Da könnte man leicht die Übersicht verlieren. Wir haben euch eine Vielzahl an Informationen zusammengetragen, damit das nicht passiert.

Was ist eine Torte?

Sowohl klassische als auch moderne Torten verfügen über folgende Merkmale:

  • Bestehen aus Biskuit- oder Mürbeteig oder einer Kombination von Mürbeteigboden und Schichten von Biskuitteig.
  • Tortenfüllungen basieren auf Schlagrahm, Buttercreme, Pudding oder Quark und werden mit Vanille, Schokolade, Kaffee oder Schnaps gewürzt.
  • Die süssen Kreationen werden mit Couverture, Marzipan, Fondant oder Buttercreme überzogen und nach Lust und Laune dekoriert.

Ein Tortenbuffet lässt Naschkatzen träumen...Ein Tortenbuffet lässt Naschkatzen träumen... (Foto by: Farina6000/ Depositphotos)

Die verschiedenen Tortenarten

  • Cremetorte: Sie ist mit Schlagrahm, Buttercreme oder Pudding gefüllt. Die Füllung kann mit Lebensmittelfarbe unterschiedlich gefärbt und in verschiedenen Geschmacksrichtungen (Vanille, Schokolade, Zitrone, Kokosnuss etc.) gewürzt werden. Die Zuger Kirschtorte beispielsweise wird mit Buttercreme gefüllt.

  • Obsttorten: Der Name ist Programm. Für Obsttorten verwenden wir Früchte und Beeren aller Art. Wir unterscheiden zwischen gedeckten Obsttorten und offenen Obsttorten. Bei der gedeckten Torte sind die Früchte ganz in den Teig gehüllt oder sinken bei Backen im Teig ein. Offene Obsttorten bestehen aus einem knusprigen Teigboden, der mit Pudding oder Rahm bestrichen und mit rohen Früchten und Beeren belegt wird.

  • Gebackene Torte: Wie der Name es impliziert, handelt es sich um Kreationen aus dem Ofen. Meist können sie nach dem Backen ohne weitere Verzierung/Bearbeitung genossen werden. Vielmals sind die Zutaten die Namengeber: Quarktorte, Bündner Nusstorte oder Rüeblitorte.

  • Tortenschnitten: Die Bezeichnung Schnitte bezieht sich auf die viereckige Form – nahezu jedes Tortenrezept kann in Schnittenform zubereitet werden. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist die Cremeschnitte.

  • Etagentorten: Werden auch Aufsatztorten genannt. Hier bäckt man Kuchen unterschiedlicher Grössen und setzt den einen auf den andern. Danach werden sie überzogen und dekoriert. Als klassische Etagentorte gilt die Hochzeitstorte.

  • Kuppeltorten: Auch hier gibt die halbrunde, gewölbte Form der Torte den Namen. Um die Form zu stabilisieren, wird sie mit Marzipan oder Couverture überzogen. Etwa die Schwedentorte hat meist die Form einer Kuppeltorte.

  • Eistorten: Dieses Glacedessert kann aus Halbgefrorenem oder normalem Glace, mit oder ohne Tortenboden zubereitet werden. Oft bestehen Eistorten aus Schichten verschiedener Aromen; sie werden wie normale Torten dekoriert. Als klassische Eistorte sei die italienische Cassata erwähnt.

  • Formtorten wie Number Cakes oder Motivtorten sind ein beliebtes Tummelfeld für Backfans – hier können sie ihre Kreativität frei ausleben.

Die Königin der Torten: Die Hochzeitstorte - meist als Etagentorte gebacken.Die Königin der Torten: Die Hochzeitstorte - meist als Etagentorte gebacken. (Foto by: gregory21/ Depositphotos)

Schweizer Tortenspezialitäten

Jedem Land seine speziellen Tortenrezepte. Auch die Schweiz hat eine stattliche Anzahl verführerischer Rezepte, die es sich nachzubacken lohnt:

Tortenklassiker aus aller Welt

Das Schöne am Backen ist, immer wieder neue Kreationen auszutüfteln. Doch das schmälert die Beliebtheit der klassischen Torten rund um den Globus keineswegs:


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