Hanf in der Küchenpraxis

Hanf erlebt gerade einen veritablen Höhenflug. Nicht nur als Lebensmittel, sondern auch in der Kosmetik, Textilherstellung oder Medizin. Damit ihr den neusten Trend keinesfalls verpasst, könnt ihr hier das Wichtigste zum Hanf in der Küche nachlesen.

Hanf-in-der-KuecheIn der Küche und zum Backen verwendet man den Nutzhanf. (Foto by: rezkrr / Depositphotos)

Hanf können wir mit Fug und Recht als Superfood bezeichnen. Er verfügt über eine hohe Nährstoffdichte und schmeckt darüber hinaus richtig gut. Zwei gewichtige Gründe, ihn vermehrt beim Kochen einzusetzen. Denn er ist eine Bereicherung für die gesunde Küche.

Allgemeine Informationen zu Hanf

Die Hanfpflanze geniesst bei vielen Menschen keinen guten Ruf, weil sie hauptsächlich als Droge bekannt ist. Doch das wird ihr nicht gerecht, denn es ist eine unglaublich vielseitige Nutzpflanze.

  • In der Küche verwenden wir legalen Nutzhanf.
  • Dieser enthält CBD - ein Stoff, der Schmerzen lindert, beruhigt, Entzündungen hemmt und Krämpfe löst.
  • Nutzhanf enthält keine berauschenden Wirkstoffe, denn das euphorisch machende THC darf darin höchstens bis zu 0.2 Prozent enthalten sein.
  • Nahrungsmittel aus Hanf gibt es in Form von Hanfnüssen/-samen, Hanföl oder Hanfmehl.
  • Die Pflanze wird nicht nur für die Lebensmittelbranche verwendet. Auch Textilien, Schuhe, Salben, Naturarzneimittel, Kosmetikprodukte und vieles mehrwerden daraus hergestellt.
  • Hanf ist gluten- und laktosefrei und deshalb ein gutes Produkt für Allergiker.

Ist Hanf gesund?

Ja, er gilt als gesunde Zutat beim Backen und Kochen. Die Pflanze liefert reichlich

  • Vitamin E und B-Vitamine
  • essenzielle Aminosäuren
  • Mineralstoffe und
  • Omega-3-Fettsäuren.

Zudem enthält sie jede Menge Antioxidantien. Hanfnüsse bestehen zu einem grossen Teil aus reinem Protein.

Hanf kaufen und lagern

In grösseren Grossverteilern oder im Bioladen, aber auch online könnt ihr Hanfprodukte kaufen. Man erhält geschälte oder ungeschälte Hanfsamen. In der Schale finden wir zusätzliche Nähr- und Ballaststoffe. Die ungeschälten Hanfsamen schmecken etwas bitterer. Hanfsamen sollten kühl, dunkel und trocken gelagert werden. Bei korrekter Lagerung halten sie bis zu zwei Jahre.

Wie verwende ich Hanf in der Küche?

  • Hanfsamen könnt ihr ganz einfach ins Birchermüesli , Joghurt oder über einen Salat streuen.
  • Auch als Zusatz im Brot- oder Kuchenteig eignet sich sein nussiges Aroma. Allerdings sollte euer Backwerk nicht heisser als bei 180 Grad gebacken werden müssen.
  • Noch köstlicher munden die Samen, wenn man sie in einer beschichteten Pfanne ohne Fettzugabe leicht röstet.
  • Die aus der gesunden Küche nicht wegzudenkenden Energy Balls lassen sich mit Hanfsamen perfekt verfeinern.
  • Hanföl gilt als grünes Gold. Ihr könnt es normal als Speiseöl verwenden, beispielsweise in der Salatsauce oder zum Verfeinern von gekochtem Getreide (Reis, Ebly, Pasta).
  • Hanfmehl ist eine ideale, proteinhaltige Ergänzung im Brot- und Wähenteig.

Kochen und backen mit Hanf

Ihr könnt eurer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Oder erst mal mit unseren Rezeptideen mit Hanf starten:


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