Bouillon Grundrezept
Zutaten für 6 Portionen
| 1 | Stk | Zwiebel, gross |
|---|---|---|
| 1 | Bund | Suppengrün |
| 1 | kg | Rindfleisch, im Ganzen, zum Kochen |
| 1 | kg | Rindsknochen |
| 1 | TL | Wacholderbeeren |
| 1 | TL | Pfefferkörner |
| 1 | Prise | Kümmel, gerieben |
| 1 | TL | Salz |
| 1 | Schuss | Madeira |
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
280 min. Gesamtzeit 20 min. Zubereitungszeit 260 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Für die Bouillon zuerst die Zwiebel mit Schale halbieren sowie das Suppengrün rüsten und in grobe Stücke schneiden.
- Danach das Fleisch sowie die Knochen mit lauwarmen Wasser abwaschen.
- Nun einen grossen Topf (5 Liter) gut erhitzen und die Zwiebel mit der Schnittfläche nach unten im heissen Topf rösten, bis sie dunkelbraun ist.
- Anschliessend das Fleisch und die Knochen mit in den Topf geben, dann mit kaltem Wasser auffüllen, bis alles gut bedeckt ist. Jetzt noch das Suppengrün sowie Wacholderbeeren, Pfefferkörner und Kümmel hinzufügen und alles zum Kochen bringen.
- Dann den Deckel auflegen und die Brühe für rund 4 Stunden zugedeckt auf kleiner Flamme leise köcheln lassen. Dabei entstehenden Schaum abschöpfen.
- Nach der Kochzeit das Ganze durch ein feines Sieb in einen zweiten, kleineren Topf leeren. Mit einer Suppenkelle vorsichtig das Fett abschöpfen.
- Zum Schluss die Bouillon mit Salz abschmecken und nach Belieben mit einem Schuss Madeira würzen.
Tipps zum Rezept
Für ein noch intensiveres Aroma können die Knochen vorab im Ofen bei 250 Grad für 20 Minuten geröstet werden.
Neben klassischen Zutaten wie Karotten, Sellerie und Lauch sorgen Petersilienwurzel, Pastinake oder Fenchel für interessante zusätzliche Aromen. Besonders bei selbst gemachter Bouillon eignen sich auch Gemüsereste zur Verwertung.
Das Fleisch zum Servieren in kleine Würfel schneiden. Wer gerne Rüebli oder Bohnen mit in die Bouillon geben möchte, kann die Brühe nochmal für 15 Minuten mit dem Gemüse köcheln lassen.
Ein Trick um das Fett von der Bouillon einfach zu entfernen: Eine Suppenkelle aus Metall mit Eiswürfel füllen und vorsichtig über die heisse Oberfläche ziehen. Das Fett kühlt sofort ab, wird fest und klebt aussen an der kalten Kelle fest.
Die fertige Bouillon lässt sich hervorragend portionsweise einfrieren. So kann sie schnell zum Verfeinern oder als Suppenbasis verwendet werden.
User Kommentare