Muss, wer abnehmen will, tatsächlich auf Brot verzichten?
Brot enthält wenig Wasser bei relativ vielen Kalorien und gilt deshalb als Nahrungsmittel mit hoher Energiedichte. Es ist eine Binsenwahrheit, dass Menschen, die abnehmen wollen, ihre Kalorienzufuhr so weit drosseln müssen, dass sie weniger Energie aufnehmen, als sie verbrauchen.
Dass ballaststoffarme Nahrungsmittel den Insulinspiegel anschwellen lassen, was den Fettabbau vor allem nachts verhindert, ist ebenfalls bekannt. Deshalb scheint es ein einfaches Rezept zu sein, Diätwilligen zu empfehlen, auf Kohlenhydrate, namentlich auf Brot, zu verzichten.
Doch diese einseitige Empfehlung widerspricht den Grundsätzen einer ausgewogenen Ernährung.
Weissbrot liefert tatsächlich kaum Nährstoffe.
Anders sieht es beim Vollkornbrot aus. Brot mit vollem Korn ist nebst dem Fleisch eines der wichtigsten Proteinlieferanten. Zudem enthält es zahlreiche Vitamine und Ballaststoffe. Vollkornbrote kann man nicht hinunterschlingen, sondern muss sie langsam und gründlich kauen. Sie sättigen langfristig und lassen den Insulinspiegel weit weniger schnell ansteigen als Weissbrot.
Alles Eigenschaften, die im Rahmen einer Haferflocken verzierten Brotkrusten verführen lassen. Nur wenn mindestens 90% des Mehls aus vollem Korn bestehen, handelt es sich um ein Vollkornbrot. Wenn dem Teig ein paar Körner, ein paar Flocken und etwas dunkle Farbe beigemischt werden, sieht das Brot zwar gesund aus, hält aber nicht, was es verspricht.
Kalorienfalle Brotbelag
Was wäre frisches Brot ohne Butter und einem herzhaften Belag aus Wurst, Salami oder Käse? Hier ist tatsächlich Vorsicht geboten, dass man mit der Kalorienzufuhr nicht überbordet. Vor allem bei Butter oder Margarine, die exzellente Geschmacksträger sind, kann man leicht zu dick auftragen. Wer Diät halten will, sollte darauf achten, dass er Streichfett nur sparsam verwendet und sich beim übrigen Belag an kalorienarme Lebensmittel hält.
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