Lupinen

Kennt ihr Süsslupinen? Wenn nicht, müsst ihr sie unbedingt mal kennenlernen. Sie gelten als die beste pflanzliche Proteinquelle, sind in der Küche vielseitig einsetzbar und können lokal angebaut werden. Die Samen der Lupinen bereichern nicht nur den Speiseplan von Veggies.

LupinenLupinen: Die pflanzliche Proteinquelle für Jedermann. (Foto by: nataliamylova / Depositphotos)

Allgemeine Informationen zu Lupinen

Süsslupinen sind bei uns noch wenig bekannt. Das wird sich wohl bald ändern, denn die essbaren Samen der Süsslupinen passen bestens in die moderne Ernährung:

  • Liefern jede Menge Protein
  • Werden auch von Personen, die auf Soja allergisch reagieren, problemlos vertragen.
  • Sättigen ausgezeichnet und enthalten kaum Fett.
  • Lassen sich vor allem in der vegetarischen und veganen Küche hervorragend einsetzen.

Süsslupinen gehören zu den Hülsenfrüchten. Ihr Geschmack ist relativ neutral, sodass sie nach Lust und Laune mit Kräutern gewürzt werden können.

Herkunft

Die heute zum Verzehr genutzten Pflanzen stammen vornehmlich aus dem Mittelmeerraum. Es gibt Lupinenarten, die in Amerika ihren Ursprung haben. Die Pflanze gedeiht problemlos, sodass sie mittlerweile auch im nördlichen und östlichen Europa angebaut werden kann. Die Lupinen-Saison dauert von Mai bis August; verarbeitete Produkte sind natürlich das ganze Jahr über erhältlich.

Wie gesund sind Lupinen?

Kurz gesagt: sehr gesund! Sie enthalten:

  • 40 % Protein,
  • alle Aminosäuren,
  • Vitamin E,
  • Phosphor,
  • Eisen und
  • Magnesium

Zudem sind Süsslupinen fettarm und verursachen weit weniger Blähungen als andere Hülsenfrüchte.

Aufbewahren und Haltbarkeit

Lupinen gibt es in der Büchse, im Glas, getrocknet oder verarbeitet zu einem semi-convenience Produkt.

  • Trocken und sauber verpackt halten die getrockneten Lupinen gut über ein Jahr.
  • In der Dose oder im Glas sind die Lupinen ebenfalls sehr lange haltbar. Sind Glas oder Büchse einmal geöffnet, sollten die Samen innerhalb weniger Tage konsumiert werden.
  • Verarbeitete Produkte auf der Basis von Lupinen sind innerhalb einer Woche zu verwerten.

Lupinen zubereiten

Zwar können Lupinen roh genossen werden, doch am besten schmecken sie gekocht:

  • Samen während mindestens acht Stunden in reichlich Wasser einlegen.
  • Wasser abschütten.
  • Frisches Wasser aufsetzen, salzen und die Lupinen rund eine Stunde weichkochen.
  • Verwendet ihr den Dampfkochtopf, reduziert sich die Kochzeit auf plus minus 20 Minuten.

Verwendung in der Küche

Sehr interessant für Vegetarier und Veganer sind Produkte auf der Basis von Lupinen, seien es Würstchen, Schnitzel, Mehl, Schrot oder veganer Ei-Ersatz. Lupinensamen könnt ihr auch sonst vielseitig einsetzen:

  • gekocht oder geröstet und gesalzen zum Snacken beim Apero– wie sie in Spanien oder Portugal oft zum Bier serviert werden.
  • als Zugabe im Salat
  • in Eintöpfen und Gratins
  • zu Brotaufstrichen verarbeitet
  • als Burgerpatties und Bratlinge
  • in Form von Dips zu Gemüsesticks
  • Mit Lupinenmehl lassen sich Saucen binden und süsse oder salzige Gebäcke herstellen, beispielsweise Pancakes oder Lupinenbrot. Achtung: Lupinenmehl enthält kein Klebereiweiss, weshalb es mit anderen Mehlen vermischt werden muss.
  • Lupinen sind auch ein guter Kaffeeersatz, für Personen, die kein Koffein vertragen.

Köstliche Rezepte mit Lupinen:


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