Nektarinen

Nektarinen ähneln sowohl in ihrem Geschmack als auch in ihrem Aussehen den Pfirsichen. Dennoch sind die süßen Früchte sehr beliebt. Das goldgelbe Fruchtfleisch schmeckt wunderbar, wenn man es pur verziert, macht sich aber auch in Torten und Desserts und vielen anderen Gerichten sehr gut.

NektarineNektarine (Foto by: natika / Depositphotos)

Die Nektarine ist eine himmlisch süße Frucht, hat aber den entscheidenden Nachteil, dass diese sehr oft mit den Pfirsichen verwechselt wird. Der feine Unterschied zwischen diesen zwei Obstsorten liegt in ihrer Schale. Die Haut des Pfirsichs ist weich und fühlt sich zudem sehr samtig an, während die Haut der Nektarine glatt und glänzend ist. Die Nektarine besitzt ein sehr festes, aber saftiges Fruchtfleisch, dass eine strahlend gelbe bis goldgelbe Farbe aufweist.

Herkunft & Saison

Bis heute ist es ein wohlgehütetes Geheimnis, aus welchem Land die Nektarine stammt. Dies konnte leider nie geklärt werden. Jedoch sind die Nektarine und der Pfirsich verwandt. Die Nektarine ist heute in den USA, Südafrika und Chile heimisch. Dort wird Sie angebaut, bevor Sie dann in die verschiedensten Länder der Erde auf Reisen geht. Aber auch in Europa fühlt sich die Nektarine heimisch, wird sie doch aus Italien, Frankreich, Spanien oder Griechenland angeliefert. Die europäischen Nektarinen haben von Juni bis September Saison. Der Nachschub ist aber durch internationale Importe das ganze Jahr über gesichert.

Geschmack

Die Nektarine ist eine sehr süßliche Frucht. Dementsprechend ist sie auch in ihrem Geschmack sehr beliebt. Je nach Unterschied der Reife besteht jedoch die Möglichkeit, dass sich eine säuerliche und leicht herbe Note darunter mischen kann.

Verwendung in der Küche

Eine Nektarine wird mit oder ohne Haut gegessen. Sollte man die Nektarine häuten, muss man diese zunächst für eine kurze Zeit in kochendem Wasser eine Weile blanchieren lassen. Meist reicht hierfür bereits eine Minute. Jedoch sollte nicht vergessen werden, diese unter kaltem Wasser abzuschrecken. Ist dies geschehen, lässt sich die Haut einer Nektarine sehr leicht entfernern. Der Kern, der sich in der Mitte befindet, kann nicht gegessen werden, sondern wird entfernt. Die beste Technik hierfür ist, dass man die Nektarine an der Naht entlang bis zum Kern schneidet und dann beide Hälften auseinander zieht. So lässt sich der Kern ganz einfach entnehmen. Nektarinen machen sich in Kuchen und Desserts gut. Auch werden sie sehr gerne als süßliche Komponente von deftigen Gerichten benutzt. Man findet Sie zudem auch in Eisbechern oder Cocktails.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Nektarinen, die reif sind, sollten nicht bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden, wenn sie nicht binnen eines Tages verzehrt werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, sie zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufzubewahren. Jedoch sollte auch hier darauf geachtet werden, dass die Nektarinen im Fall von Druckstellen sehr schnell zu faulen beginnen. Nektarinen reifen nicht nach.

Nährwert und Wirkstoffe

Die Nektarine weist mit etwa 17 Prozent einen hohen Zuckergehalt auf, denn nur zu rund 82 Prozent besteht diese Obstsorte aus Wasser. Jedoch enthält Sie sehr viel Vitamin C und Provitamin A. Auch haben sie den nützlichen Effekt, die Verdauung anzukurbeln und das Blut zu reinigen.


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