St. Gallen - regionale Spezialitäten

St. Gallen bietet mit seiner abwechselungsreichen Landschaft den Touristen wie den Einheimischen zahlreiche Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Wandern, Rad fahren und Wassersport im Sommer. Im Süden des Kantons wird der Wintersport gross geschrieben. Bei so viel Aktivität bleibt der Hunger nicht aus. Auch im Kanton St. Gallen stehen regionale Spezialitäten auf der Speisekarte.

St. Gallen ist bekannt für den WintersportSt. Gallen ist bekannt für den Wintersport (Foto by: swisshippo/ Depositphotos)

Bsoffni Öpfel

Das alte Rezept für Bsoffni Öpfel stammt aus dem Kloster St. Gallen und es erfordert einige Vorbereitungen. Getrocknete Apfelstücke werden zusammen mit Rosinen in Calvados über Nacht eingelegt. Eine Quarkcreme rühren und die beschwipsten Früchte hineingeben und ausgehöhlte Äpfel damit füllen. Nach dem Überbacken zu Milchreis servieren.

Eglifilets in Weisswein

In der Schweiz wird der Barsch auch Egli genannt. Dies geht hervor aus den Aufzeichnungen des St. Gallener Mönchs Ekkehard IV (980-1060) über seinen Fischbestand. Die Eglifilets werden gewürzt, mehliert und leicht angebraten. Aus Rahm und Weisswein sowie mit Gewürzen eine delikate Sosse herstellen und zusammen mit in Scheiben geschnittenen Champignons anrichten. Zu diesem Gericht schmecken Salzkartoffen, Reis oder feine Bandnudeln. Und natürlich ein in der Region angebauter Wein.

Türggeribel

Dieses einfach alte Rezept der Türggeribel kommt aus dem südlichen Teil des Kantons St. Gallen. Es ist vegetarisch, preiswert und ohne viel Aufwand zu kochen. Aus Maisgries- oder Polentamehl mit Weizenmehl gemischt und mit kochendem Wasser übergossen, entstehen unter Rühren kleine Klümpchen, Ribeli genannt. Diese in der Bratpfanne in Butter goldbraun rösten.

Die Schweizer geniessen dieses Rezept zu einem Milchkaffee. Natürlich ergibt es zusammen mit Salat oder mit Apfelmus serviert eine ganze Mahlzeit. Variationen der Mehlspeise bestehen aus Zugaben von Speck und Kartoffeln, die mit in die Mehlmasse eingearbeitet werden.

St. Gallener Fleischpastetli

Für diese Fleischpastetli benötigt die Hausfrau gemischtes Hackfleisch, altbackene Weggli, Gewürze und einen Blätterteig. Die in Milch eingelegten Weggli ergeben zusammen mit dem Hackfleisch die Füllung für die Blätterteigtaschen. Goldgelb gebacken kommen sie duftend aus dem Backofen. Die Fleischpatetli schmecken abends zum Wein sehr gut. Mit Gemüse oder mit Salaten der Saison werden sie zu einer vollständigen Mahlzeit.

St. Gallener Sammetsuppe

Wie aus wenigen Zutaten eine schmackhafte Sammetsuppe gekocht wird, das zeigt dieses Beispiel. Allerdings braucht es schon ein wenig Fingerspitzengefühl, damit aus der Mehlbutter keine Klümpchen entstehen. Die leicht angeröstete Mehlbutter wird mit Bouillon, Milch und etwas Rahm glatt gerührt und mit Eigelben legiert. Etwas Schnittlauch darüber gestreut setzt Akzente geschmacklich und farblich.

St. Gallener Klostertorte

Diese Klostertorte lässt sich zu jeder Jahreszeit backen, denn sie benötigt keine frischen Früchte. Johannisbeer- und Himbeermarmelade sowie Schokoladenpulver und Mandeln sind wichtige Bestandteile dieser einfachen und sehr leckeren Torte.

Die traditionellen Spezialitäten und Rezepte aus St.Gallen finden Sie HIER.


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