Solothurn - regionale Spezialitäten

Der Kanton Solothurn liegt mitten im Herzen der Schweiz. Die gleichnamige Hauptstadt gilt als schönste Barockstadt der Schweiz. Zahlreiche kleine Lokale laden am Aareufer zum Probieren der kulinarischen Vielfalt ein. Dazu gehören auch die regionalen Spezialitäten.

Barockstadt SolothurnBarockstadt Solothurn (Foto by: erix2005 / Depositphotos)

Mariniertes Rinds-Voressen

Für das marinierte Rinds-Voressen wird das Rindfleisch aus der Schulter wird einige Tage in einem Sud aus Rotwein und Essig mariniert. Gewürze wie Zwiebeln, Nelken, Pfefferkörner und Lorbeerblatt geben ihr intensives Aroma mit der Marinade an das Fleisch ab. Wenn das Rindfleisch durchgezogen hat, wird es scharf angebraten, mit Wurzelgemüse geschmort und mit Rahm abgeschmeckt. Solothurner Funggi wird zu diesem Rinds-Voressen meistens gereicht.

Solothurner Funggi

Das Solothurner Funggi ist ein Kartoffelstock, der mit Äpfeln verfeinert wird. Mit den Kartoffeln zusammen werden 2 bis 4 säuerliche Äpfel gekocht und zu einem Pürree verarbeitet. Mit Butter und Rahm verfeinert und geröstete Brotwürfel obendrauf verteilt.

Biiremüsli

Früher hatte die Bevölkerung noch nicht die Möglichkeiten der Haltbarmachung von Obst und Gemüse wie heute. So wurde Gemüse und Obst oft getrocknet. "Biiremüsli" stammt noch aus dieser Zeit Was sich wie eine Frühstücksspeise anhört, sind getrocknete Birnen, welche in einen Ausbackteig getaucht und anschliessend in schwimmendem Fett herausgebacken werden. Mit Zimt und Zucker bestreuen.

Ofenguck

Dieses einfache Gericht ist typisch für die Zeit, als um den Esstisch noch viele Familienmitglieder sassen und satt werden wollten. Für den Ofenguck wurde aus Kartoffeln eine grosse Schüssel Kartoffelstock zubereitet.

Darunter rührte die Hausfrau einige Schinken- oder Speckwürfel und etwas Eischnee und füllte sie in eine Auflaufform. In die Masse wurden einige Vertiefungen gedrückt und dort jeweils ein Eigelb hinein gegeben. Zum Schluss kam geriebener Käse, zum Beispiel der Solothurner Herrenkäse, darüber. Im Backofen wurde der Ofenguck gratiniert, so dass die Eigelbe stockten und das Gericht seine wundervolle goldgelbe Farbe erhielt.

Röschti

Die Schweizer Küche ist berühmt für ihre Rösti. Das sind geriebene und geröstete Kartoffeln. Je nach Region gibt es kleine Abweichungen in der Rezeptur. Die Zubereitung eines guten Röstis ist nicht so einfach wie es sich anhört.

Daher sagt die Legende, dass die Schweizer eine junge Frau einst erst dann für heiratsfähig hielten, wenn sie ein richtiges Röschti machen konnte.

Auf einer speziellen Rösti-Raffel werden rohe Kartoffeln gerieben. Lageweise wird etwas Salz dazwischen gestreut. Dies hat den Sinn, dass die Kartoffeln etwas Wasser verlieren und sich dann umso besser rösten lassen.

Die geriebenen und ausgedrückten Kartoffeln in heissem Fett langsam braten. Bestimmte Tipps und Kniffe tragen dazu bei, dass es ein gutes Röschti wird. Goldgelb soll es am Ende sein und wundervoll duften.

Die traditionellen Spezialitäten und Rezepte aus Solothurn finden Sie HIER.


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