Majarete
Zutaten für 4 Portionen
| 75 | g | Maismehl, vorgekocht |
|---|---|---|
| 300 | ml | Milch |
| 300 | ml | Kokosmilch |
| 100 | g | Vollrohrzucker, braun |
| 0.5 | TL | Zimt, gemahlen |
| 1 | Pa | Nelken, gemahlen |
| 1 | Prise | Salz |
| 0.5 | TL | Zitronenschale, frisch gerieben |
| 25 | g | Kokosraspeln |
| 1 | TL | Zimt, zum Bestreuen |
Kategorien
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
60 min. Gesamtzeit 30 min. Zubereitungszeit 30 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Das Maismehl mit etwa 150 ml kalter Milch in einer Schüssel glatt verrühren, sodass keine Klümpchen entstehen.
- Danach die restliche Milch mit der Kokosmilch in einen Topf geben, braunen Zucker, Zimt, Nelken, Salz und die Zitronenschale hinzufügen und unter Rühren erwärmen.
- Die angerührte Maismehl-Milch-Mischung langsam unter ständigem Rühren in die warme Milch geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren etwa 8-12 Minuten köchen lassen, bis sie cremig eindickt.
- Abschliessend die Kokosrapseln unterrühren, das Majarete auf vier Dessertschalen verteilen, etwas abkühlen lassen und dann für mind. 2-3 Stunden im Kühlschrank vollständig fest werden lassen.
- Vor dem Servieren den Pudding mit etwas gemahlenen Zimt bestreuen.
Tipps zum Rezept
Traditonell wird venezolanisches Majarete mit Panela (auch Papelón genannt) gesüsst. Dabei handelt es sich um eingedickten Zuckerrohrsaft, der dem Dessert eine karamellige Note verleiht. Brauner Vollrohrzucker ist eine gute Alternative, es kann aber auch brauner oder weisser Haushaltszucker verwendet werden.
Für ein authentisches Majarete wird vorgekochtes Maismehl (Harina de Maíz Precocida) verwendet, das beispielsweise für die Zubereitung von Arepas erhältlich ist. Es sollte nicht mit herkömmlichem Maismehl, Maisgriess oder Maisstärke verwechselt werden, da diese Produkte andere Bindeeigenschaften haben.
Wer den Kokosgeschmack etwas milder mag, kann einen Teil der Kokosmilch durch normale Milch ersetzen. Für eine leichtere Variante lässt sich die Kokosmilch auch durch Wasser austauschen. Dadurch wird das Dessert allerdings weniger cremig und verliert einen Teil seines typischen Aromas.
Das Majarete lässt sich gut am Vortag zubereiten. Während der Kühlzeit wird die Maismasse fester und lässt sich anschliessend besonders gut portionieren.
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