Zitronen

Zitronen sind ausserordentlich sauer und pur verzehrt kein wirklicher Genuss. Mit anderen Lebensmitteln oder Getränken vermischt kann die saure Frucht aber eine tolle frische Note verleihen. Und im Winter stärkt das enthaltene Vitamin C die Abwehr.

ZitroneZitrone (Foto by: silvae / Depositphotos)

Die Zitrone ist eine sehr saure Frucht, die eine gelbe, feste Schale aufweist. Das Innere gliedert sich in mehrere Kammern, die wie ein Fächer aufgebaut sind. Darin befinden sich das Fruchtfleisch und der Zitronensaft. Von unbehandelten Zitronen kann auch die Schale verwendet werden, denn sie speichert das frische Zitronenöl, das einen sehr angenehmen Duft verströmt.

Herkunft & Saison

Die Zitrone stammt ursprünglich aus China. Schon seit vielen tausend Jahren kennt man die saure Frucht, die mit den Arabern nach Europa kam und sich hier schnell verbreitete. Zitronen bevorzugen ein subtropisches und gemässigtes Klima. Die wichtigsten Anbaugebiete befinden sich in den Mittelmeerländern wie Griechenland, Zypern, Italien, Spanien, Türkei und Israel. Im Sommer wird der Markt vor allem aus den Ländern Uruguay, Chile, Argentinien und den USA unterstützt. Da Zitronen eine ausserordentlich lange Lagerfähigkeit besitzen, kann der Markt flexibel das ganze Jahr über damit beliefert werden. Rohe Zitronen erkennt man übrigens nicht an der Farbe der Schale, sondern mehr an ihrem Duft, der bei Reibung freigesetzt wird.

Geschmack

Zitronen weisen einen hohen Wasseranteil auf, weshalb sie sehr saftig sind. Ihr Saft schmeckt extrem sauer. Das Fruchtfleisch selbst hat keinen besonders ausgeprägten Geschmack, wenn der Saft herausgepresst wird.

Verwendung in der Küche

Zitronen eignen sich aufgrund ihres hohen Säureanteils nicht wirklich für den puren Verzehr. Sie werden verwendet, um damit andere Gerichte, Speisen und Getränke zu verfeinern. Um eine Zitrone auszupressen, wird sie zunächst halbiert. Der Auspressvorgang kann entweder von Hand oder mithilfe einer Saftpresse erfolgen. Der Zitronensaft wird auf Obst gegeben, damit dieses nicht braun wird. Er wird aber auch für die Herstellung von Salatdressings verwendet. Fisch- und Fleischgerichte vertragen eine zitronige Note. Cocktails wird durch Zitronensaft eine gewisse Säure verliehen. Beim Herstellen von Backen wird Zitronenaroma oder abgeriebene Zitronenschale genutzt, um ein feines, zitroniges Aroma zu schaffen, das nicht zu sauer ist.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Frische Zitronen weisen eine sehr gute Lagerfähigkeit auf. Sie werden im Optimalfall dunkel und kühl gelagert. Im Regelfall eignet sich hierfür der Keller bestens, wenn eine Temperatur von 10 bis 15 Grad vorliegt. Eine Haltbarkeit von fünf Monaten ist so keine Seltenheit. Die Aufbewahrung im Kühlschrank empfiehlt sich nur, wenn die Frucht angeschnitten wurde. Bei Zimmertemperatur gelagert verkürzt sich die Haltbarkeit auf wenige Wochen.

Nährwert/Wirkstoffe

Zitronen sind ausserordentlich kalorienarm. Gerade einmal 35 kcal kommen auf 100 g der sauren Frucht. Wie der Säuregehalt schon vermuten lässt, besitzt das Obst einen hohen Gehalt an Vitamin C. 51 mg sorgen für gute Abwehrkräfte. Calcium, Kalium, die Vitamine A und E, Eisen und Magnesium sind zudem in nennenswerten Mengen enthalten. Zitronen können Fieber senken und die Immunabwehr stärken, weshalb heisse Zitrone insbesondere bei Erkältungskrankheiten und grippalen Effekten gerne getrunken wird. Zitronen haben auch eine appetitanregende Wirkung.


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