Zug - regionale Spezialitäten

Zug – der kleine Kanton und dessen gleichnamige, lebhafte Kantonshauptstadt gelten als Paradies im Herzen der Schweiz. Dank der vielen Expatriates ist er international ausgerichtet; die Lebensqualität hier ist hoch. Ob in kultureller, landschaftlicher und nicht zuletzt in kulinarischer Hinsicht - Zug ist eine Reise wert.

Zug StadtansichtZug Stadtansicht (Foto by: photogearch / Depositphotos)

Der landschaftlich liebliche Kanton Zug ist vor allem für seine sanfte Hügellandschaft mit unzähligen Kirschenbäumen bekannt. Kein Wunder nennt man Zug auch Chriesiland.

Zahlreiche Zuger Spezialitäten basieren auf den prallen süssen Früchtchen:

Zuger Chriesiwurst

Diese etwas ausgefallene Spezialität gibt es wirklich nur in Zug; es lohnt sich unbedingt, diese mal zu kosten.

  • Die Grundmasse besteht aus Schweins- und Rindsbrät sowie aus Speck.

  • Die Masse wird mit getrockneten, schwarzen Zuger Kirschen versetzt.

  • Es gibt zwei Arten von Chriesiwürsten: eine zum Sieden und eine zum Grillieren.

Die Kombination von den süss-säuerlichen Kirschen mit einer knackig würzigen Wurst verspricht ein besonderes Geschmackserlebnis.

Zuger Chabisbünteli

Ein währschaftes Rezept, das vor allem Fleischliebhaber gerne nachkochen werden:

  • Spitzkabisblätter werden mit einer Füllung aus Fleisch, Brot, Zwiebeln und Kräutern zu Rouladen geformt.

  • Die Chabisbünteli werden langsam geschmort.

  • Serviert wird diese Spezialität mit hausgemachtem Kartoffelstock.

Zuger Rötel

Dank der pittoresken Zuger Seen gehören auch Fischspezialitäten fix zur Zuger Küche. So auch der Seesaibling, der hier wegen des roten Bauchs der Fischmännchen Zuger Rötel genannt wird. Die Zubereitung „Zuger Art“ geht wie folgt:

  • Die Fische werden zunächst filetiert, gewürzt, auf der Haut gebraten und warmgestellt.

  • Danach kocht man eine Sauce aus Bouillon, Weisswein, Butter, Rahm und vielen duftenden Kräutern.

  • Die Sauce wird vor dem Servieren über den Fisch gegeben.

  • Als Beilage passen Kartoffeln oder Wildreis.

Diese Zubereitungsart eignet sich auch für Egli, Felchen oder Forellen.

Zuger Kirschtorte

Es gibt keine berühmtere Zuger Spezialität als die Zuger Kirschtorte.

  • Sie besteht aus zwei Japonaisböden.

  • Die Böden sind gefüllt mit luftigem Biskuit und einer Buttercreme.

  • Die Buttercreme wird mit einem guten Schuss Zuger Kirsch gepimpt.

  • Die fertige Torte bestäubt man dick mit Puderzucker.

Es lohnt sich, die Zuger Kirschtorte auch mal selbst zuzubereiten – sie ist jede Sünde wert.

 Traditionelle Zuger Spezialitäten und Rezepte finden Sie HIER


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