Die Erdmandel

Ballaststoffreich und kerngesund ist die Erdmandeln und gilt daher zurecht als Superfood. Als Chufa oder Tigernuss ist diese auch bekannt und war schon bei den Ägyptern vor 6.000 Jahren sehr beliebt, galt sie auch als Gräberbeigabe. Was die Kulturpflanze, die aufgrund ihres Wildwuchses auch als Unkraut gilt, wertvoll macht, haben wir für Sie herausgefunden.

Getrocknete Erdmandeln sind ein toller Snack.Getrocknete Erdmandeln sind ein toller Snack. (Foto by: akulamatiau/ Depositphotos)

Die erbsengrossen, braunen, ölhaltigen Früchte, die im Herbst als Wurzelknollen vorkommen enthalten:

  • wertvolles, leicht verdauliches Eiweiss
  • zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium
  • Spurenelemenete wie Eisen, Kupfer, Zink, Mangan und Phosphor

Erdmandeln bestehen aus 25 % Fett, 30 % Kohlenhydraten in Form von Stärke und zu 7 % aus Eiweiss. Daher sind sie nahrhaft und fördern die Verdauung, binden Stoffwechselgifte und unterstützen die Gesundheit des Darms durch die Pflege der Darmschleimhaut. Damit helfen Erdmandeln, Darmkrebs vorzubeugen. Ihre Ballaststoffe reduzieren auch das Hungergefühl und helfen daher beim Abnehmen.

Wie verwende ich Erdmandeln?

Erdmandeln schmecken süsslich, ähnlich wie Mandeln. Da sie aber keine Nüsse sind, eignen sie sich perfekt für Nuss- und Mandelallergiker. Zudem sind sie auch noch glutenfrei und sind als Erdmandeln-Mehl eine tolle Alternative zu Weizen.

Erdmandeln gibt es auch als:

  • Müesli
  • Aufstrich (Erdmandelcreme)
  • Öl
  • Chips
  • geriebene Erdmandeln
  • getrocknete Erdmandeln
  • als Beigabe in Sauermilchprodukte (fördern dadurch die Darmgesundheit besonders)
  • in Spanien wird Erdmandel-Milch hergestellt (Horchata de chufa)

Erdmandeln geben jedem Gericht eine besonders nussige Note, wenn man sie geröstet, gebraten oder gekocht beigibt.

Erdmandelöl

Besonders wertvoll sind die in der Erdmandel enthaltenen Fettsäuren, die in dem aus ihr gewonnen Öl in konzentrierter Form vorliegen. Erdmandelöl ähnelt der Zusammensetzung von Ölivenöl.

Das Öl eignet sich wegen seines Nussaromas zum Verfeinern von Gerichten, Salaten, Dips und Saucen und verträgt auch hohe Temperaturen, sodass man es zum Braten verwenden kan. Woher genau die Pflanze stammt, ist bis heute incht geklärt.


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