Das richtige Essverhalten

Genuss ohne Reue? Leider nicht beim Essen, und das wissen vor allem Feinschmecker sehr genau. Vielen Gourmets gelingt es, sich trotz aller Lust am Essen zu mäßigen - auch wenn die Verlockungen noch so groß sind. Wie schaffen sie es nur, gesund und schlank zu bleiben, obwohl sie sich eindeutig zur Freude am Genuss bekennen?

Ist Schlemmerei ohne Reue möglich?Ist Schlemmerei ohne Reue möglich? (Foto by: avgustino / Depositphotos)

Geregelte Mahlzeiten einhalten?

Wie viele Mahlzeiten am Tag ausreichend und bekömmlich sind, hat stark mit dem individuellen Körperbewusstsein zu tun. Die herkömmlichen drei Mahlzeiten Frühstück, Mittag- und Abendessen haben ihre Berechtigung: Das Frühstück mit Kohlenhydraten aus Müsli oder Brot bildet die Energiegrundversorgung für den Tag, mittags werden Vitamine, Fett und Eiweiß im ausgewogenen Verhältnis aufgenommen, und der Abend sollte mit einer leichten Mahlzeit beendet werden. Dieses Schema bleibt jedoch häufig Theorie, denn Verpflichtungen, Berufstätigkeit und andere Gründe tragen dazu bei, dass Menschen völlig andere Essgewohnheiten annehmen und z. B. abends ihre Hauptsmahlzeit einnehmen.

Appetit und Hunger unterscheiden lernen

Wer genau darauf achtet, wird bemerken: Schlanke Menschen essen überwiegend dann, wenn sie ein Hungergefühl verspüren. Füllige hingegen langen immer dann zu, wenn sie Appetit bekommen oder ihnen etwas Leckeres angeboten wird. Der Hunger ist ein über den Magen ausgesendetes Signal des Organismus, dass er weitere Energiezufuhr benötigt. Der Appetit hingegen meldet sich kopfgesteuert - das Gehirn signalisiert einen Geschmack, eine Konsistenz oder eine Saftigkeit, und schon streckt sich die Hand wie automatisch danach aus.

Ausgewogen essen, Gier bezwingen

Manche Menschen brauchen ständig etwas für ihren "süssen Zahn", andere schätzen mehr das Salzige und Saure, und wieder andere bevorzugen deftige Kost, mit nicht zu knapp Fett als Geschmacksträger zubereitet. Feinschmecker gewinnen allen drei Varianten und noch weiteren ihre Vorzüge ab. Sie essen mal dies, mal das, weil sie neugierig sind auf neue Aromen und Geschmäcker. Einen festen Wochenplan fürs Kochen kennen die meisten nicht - wenn sie die entsprechende Zeit haben, lassen sie sich von den frischen Angeboten auf Märkten inspirieren.

Wer sich an die saisonalen und regionalen Erzeugnisse hält, trifft meist eine gute Wahl. Vorproduzierte Speisen hingegen führen zu gierigem und übermäßigem Essen, weil sie nie so ganz zufrieden machen.

Junk Food ist ein gutes Beispiel dafür - drei Hamburger schmecken wie einer, machen allerdings satter und leider auch dicker.

Wer frisches Essen kocht, kann hingegen Fett dosieren und Fleisch, Fisch, Gemüse, Salat und Teigwaren oder Reis so kombinieren, dass die Mahlzeit schmeckt, sättigt, aber nicht ansetzt.


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