Resteverwertung Brot

Nichts schmeckt besser als ein knuspriges, ofenfrisches Brot, am liebsten noch warm. Doch schon am Morgen danach ist es meist trocken und weich und bereitet uns so gar keinen Genuss mehr. Vor allem Brote aus hellem Mehl sind am nächsten Tag kaum mehr zu geniessen. Je heller das Mehl, desto weniger lang halten die Brote.

Umso heller das Brot, umso schneller wird dieses trocken und hartUmso heller das Brot, umso schneller wird dieses trocken und hart (Foto by: belchonock / Depositphotos)

Wenig erstaunlich also, dass wir öfter mal ein Brot vom Vortag wegwerfen. Besser wäre allerdings, erst gar keine Brotresten entstehen zu lassen. Das geht. Man kann das Brot nämlich ofenfrisch einfrieren, ganz, halbiert, geviertelt oder gar in Scheiben geschnitten – und jeweils genau so viel auftauen, wie man benötigt.

Backt man das tiefgefrorene Brot knapp zehn Minuten auf, hat man ein knuspriges, frisches Brot auf dem Tisch.
Gibt es dennoch Resten, besteht die Möglichkeit, das Brot hart werden lassen und zu Paniermehl zu verarbeiten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche gluschtige Rezepte, die auf altbackenem Brot basieren.

Herzhaft ist beispielsweise ein 

  Schweizer Ramequin

mit Kräutern und Schinken oder Käse. Brotsuppe und Brotaufläufe munden ebenfalls herrlich.

Unschlagbar gut schmeckt ein toskanischer Brotsalat, mit dem Sie sich ein bisschen Mittelmeerfeeling ins Haus holen.

Man kann aus altem Brot sogar vegetarische Frikadellen zubereiten: Mit Zwiebeln, Ei und Gewürzen gut mischen und in der Pfanne anbraten.

Fans von süssen Gerichten werden mit VogelheuFotzelschnitten oder Apfelrösti nicht nur satt, sondern restlos happy.


Als „Ultima Ratio“, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kann man das harte Brot dem Bauern bringen, der es den Tieren verfüttert. Oder man gibt es der pferdevernarrten Kollegin für ihren „1PS“ mit.

Wer Brot selbst backen möchte, der findet auf guteKueche.ch eine hilfreiche Anleitung.


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