Chinakohl

Der Chinakohl, der Brassica rapa, ist ein sehr zartes Kohlgemüse. Als gesundes Gemüse können die zarten Blätter in der Küche vielseitig in Wok-Gerichten, Suppen oder Salaten verwendet werden.

ChinakohlChinakohl (Foto by: lcc54613 / Depositphotos)

Allgemeines

Chinakohl gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Oftmals wird die blattartige Kohlart auch als Japankohl, Selleriekohl oder Pekingkohl bezeichnet. Der Chinakohl besteht im Gegensatz zu vielen anderen Kohlarten aus vielen Blättern ohne Strunk. Die Blätter bilden zusammen einen festen Kopf, welcher ein Gewicht von etwa ein bis drei Kilo erreicht. Vom Chinakohl gibt es Sorten mit dunkelgrünen oder gelben Blättern mit jeweils weissen Blattrippen. Im Inneren des ovalen Kopfes sind die Blätter gelb bis goldgelb.

Herkunft

Der Chinakohl stammt, wie es auch von der Bezeichnung her abzuleiten ist, aus China. Dort wurde er bereits im fünften Jahrhundert kultiviert. Entstanden ist der Chinakohl vermutlich aus einer Kreuzung der Speiserübe und des Paksoi, einem Senfkohl. In China erhielt das gezüchtete Gemüse den Namen Bai-Tsai, was sich mit 'weissem Gemüse' übersetzten lässt. Das Kreuzblütengewächs verbreitete sich ab dem 15. Jahrhundert auch in Korea und nach Japan gelangte es im 19. Jahrhundert. Erst seit dem 20. Jahrhundert ist das Kohlgemüse auch in Europa bekannt.

Saison

Frisch aus der Freilandzucht ist der Chinakohl meist von etwa September bis Februar erhältlich. Jedoch wird das Kohlgemüse auch im Gewächshaus angebaut, sodass Chinakohl das ganze Jahr über gekauft werden kann.

Geschmack

Der Chinakohl hat einen besonders milden und zarten Geschmack. Er schmeckt im Gegensatz zu vielen anderen Kohlarten nur sehr leicht nach Kohl. Die feinen Blätter des Chinakohls geben den Gerichten einen knackig frischen Geschmack.

Verwendung in der Küche

Chinakohl wird in der Küche sehr vielseitig verwendet. Er eignet sich zum Schmoren, zum Kochen, zum Gratinieren und auch für den rohen Verzehr ist Chinakohl geeignet. Die feinen Blätter des Kohls benötigen dabei nicht viel Garzeit, sodass sich das Gemüse schnell zubereiten lässt. Besonders beliebt ist der Chinakohl als Gemüse in Suppen oder als gesunde Zutat in Wok-Gerichten. Roh wird Chinakohl auch gerne als Salat zubereitet, dabei sollten die Blätter allerdings kurze Zeit durchziehen.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Wird der Chinakohl frisch mit festen Blättern ohne welke Blattränder gekauft, lässt er sich bis zu zehn Tage lagern. Dabei sollte auf eine kühle Lagerung geachtet werden, denn ansonsten entstehen schwarze Flecken. Am besten hält sich das Gemüse, wenn es im Gemüsefach im Kühlschrank, locker in Folie gewickelt, gelagert wird.

Nährwert/Wirkstoffe

Chinakohl ist ein gesundes Gemüse, denn es ist reich an Kalium, Kalzium, Magnesium und Vitamin C. Insbesondere in den Wintermonaten wird der hohe Gehalt an Vitamin C geschätzt. Die enthaltenen Senföle im Kohl sind der Geschmacksträger, welche dem Gemüse einen angenehmen Geschmack geben. Auch Eiweiss, Kohlenhydrate, Provitamin A und Aminosäuren sind im Chinakohl zu finden. 100 Gramm des Kohlgemüses enthalten dabei im rohen Zustand rund zwölf Kilokalorien. Das Kohlgemüse ist sehr bekömmlich und leicht verdaulich, sodass Chinakohl auch auf dem Schonkost-Speiseplan stehen darf.


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