Saftiger Strudel

Strudel sind nicht nur köstliche Kaffeesnacks, sondern auch sättigende Mahlzeiten bei grösserem Hunger. Egal ob süss oder pikant: Schön saftig schmecken sie am besten.

Strudel kann vielfältig befüllt werdenStrudel kann vielfältig befüllt werden (Foto by: anamejia18/ Depositphotos)

Der Strudelteig

Strudel ist köstlich, ohne Frage. Die Herstellung macht allerdings auch etwas Arbeit. Wenn ich für Gäste oder besondere Anlässe backe, dann mache ich den Teig meist selbst.

Man benötigt nur Mehl, Wasser, Öl und Salz. Damit der Teig jedoch hauchdünn ausgerollt und gezogen werden kann, muss er gut geknetet werden und anschliessend ruhen. Dadurch entsteht ein sehr elastischer und geschmeidiger Teig. Anschliessend geht es ans Ausrollen auf einem grossen Küchentuch. Hier bin ich immer sehr vorsichtig, weil der Teig schnell reissen kann.

Wer kann, der zieht den Teig vorsichtig aus. Dadurch wird er besonders dünn, fast transparent. Ansonsten ist viel Mehl von Nöten. Wer es etwas schneller haben möchte, der nimmt einfach gekauften Strudelteig.

Der Klassiker ist Blätterteig. Er besteht ebenfalls aus vielen hauchdünnen Schichten, wird kross und ist einfacher zu verarbeiten. Ich bevorzuge frischen Blätterteig aus der Kühltheke gegenüber dem gefrorenen. Zumal die Auftauzeit entfällt. Damit der Strudel auch schön saftig wird, sollte der Teig grosszügig mit Butter oder Öl bestrichen werden. Öl macht den Teig eher knusprig, während Butter oder Margarine ihn weich und aromatisch macht.

Füllungen

Füllungen gibt es so viele wie Geschmäcker selbst. Hin und wieder gibt es bei mir pikante und herzhafte Varianten, doch den klassischen Apfelstrudel mag ich am liebsten. Wer nur die Äpfel als Grundlage nimmt, kann auch bei dieser einen Variante sehr kreativ werden. Mal mit Rosinen und Haselnüssen, mal mit gerösteten Mandelblättchen, mal mit Vanille und Zitronenabrieb und mal mit Zimt und Nelken.

Wie auch beim Apfelkuchen bevorzuge ich hier den säuerlichen Boskopapfel. Die pikante Variante kann gerne auch mit Kartoffelteig gebacken werden. Hier passen gut Kohlsorten wie Brokkoli und Blumenkohl.

Aber auch Varianten mit Rosenkohl und Schinken schmecken gut. Damit die Füllung nicht zu trocken wird, gebe ich gerne Reibekäse dazu. Eine schöne mediterrane Variante wäre gemischtes Gemüse mit getrockneten Tomaten und Mozzarella.

Backen und abkühlen

Den zusammengerollten Studel immer mit der Nahtseite nach unten auf das Blech legen. Die Backzeit betragt 40 bis 60 Minuten bei 200 Grad und hängt vom Ofen und von der Grösse des Strudels ab. Er dürfte fertig sein, sobald der Teig eine goldene Bräunung erreicht hat. Der Strudel kann ruhig auf dem Blech auskühlen.


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