Melone - Desserts und Lagerung

Melonen – die Vielfalt ist riesig. Wassermelonen, Honigmelonen und viele weitere Sorten stehen in den hiesigen Supermärkten zum Kauf bereit. Besonders ihr hoher Wassergehalt macht sie zum perfekten Durstlöscher für den Sommer und sorgt für eine fruchtige Erfrischung.

MelonenMelonen (Foto by: urban_light / Depositphotos)

Die Grösse und das Aussehen von Melonen können je nach Sorte sehr stark variieren. Wassermelonen haben eine grüne Schale und können etliche Kilogramm schwer werden. Ihr Durchmesser kann 20 cm und mehr betragen. Das Fruchtfleisch ist knallrot. Andere Melonensorten haben eine braune Schale und ein gelb-orangenes Fruchtfleisch.

Herkunft & Saison

Die Herkunft der Zuckermelone wurde auf Westafrika festgemacht. Rund 75 Prozent der Weltproduktion stammt heute aus Vorderasien, mit China an der Spitze. Weitere bekannte Anbauländer sind unter anderem die Türkei, die USA, Japan, Korea, Brasilien und die Mittelmeerländer.

Nicht alle Melonen sind immer verfügbar. Die Hauptsaison für Wassermelonen läuft von Juni bis September, wobei die Früchte auch zwischen März und November mässig erhältlich sind. Von Dezember bis Februar sind sie nicht zu bekommen. Zuckermelonen hingegen können das ganze Jahr über gekauft werden, wobei hier die Hauptsaison von Juni bis November dauert.

Geschmack

Der Geschmack von Melonen variiert natürlich von Sorte zu Sorte. Wassermelonen schmecken angenehm süss und sind sehr wasserhaltig. Zuckermelonen hingegen sind wesentlich süsser, fast schon „pappig süss“.

Verwendung in der Küche

Melonen werden im Sommer gerne pur gegessen. Meist schneidet man dazu einfach Keile herunter, die man bequem in die Hand nehmen kann.

Melonen richtig schneiden:

Hierzu viertelt man die Melone zunächst und löst anschliessend mit einem scharfen Messer das Fruchtfleisch aus der Schale. Wassermelonen besitzen relativ grosse, meist schwarze Kerne. Sie können problemlos mitverzehrt werden.

Wenn man die Melone weiterverarbeiten möchte, beispielsweise als Teil eines Obstsalates, sollte man die Kerne jedoch mit einem Teelöffel herauspuhlen, da sonst überall im Gericht die Kerne schwimmen.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Die Lagerfähigkeit der verschiedenen Melonensorten unterscheidet sich wesentlich.

  • Wassermelonen halten bis zu zwei Wochen, wenn sie noch nicht angeschnitten wurden. Sie sollten bei rund 15 Grad aufbewahrt werden.
  • Kantalup-Melonen bevorzugen eine Temperatur von drei bis fünf Grad und halten dann ebenfalls höchstens zwei Wochen.
  • Galia-Melonen können es drei Wochen lang aushalten.
  • Honigmelonen hingegen heben sich deutlich ab: Bis zu drei Monate ist hier die Lagerung möglich, wenn eine Temperatur zwischen 10 und 15 Grad angestrebt wird.

Eines ist aber allen Melonensorten gemein: Sie bevorzugen eine hohe Luftfeuchtigkeit zwischen 80 und 90 Prozent.

Nährwert/Wirkstoffe

Der Wassergehalt von Melonen ist sehr hoch, weshalb sie ein kalorienarmer Snack für zwischendurch sind.

Zuckermelonen sind sehr zuckerhaltig, enthalten aber wichtiges Carotin, Phosphor, Kalium, Calcium und Vitamin C.

Wassermelonen liefern hingegen die Vitamine A und C, Lykopin, Natrium, Calcium und Eisen. Melonen können gegen Rheumabeschwerden und Gicht helfen. Auch Nieren- und Lebererkrankungen können durch den regelmäßigen Verzehr von Melonen gelindert werden.

Melonen Rezepte:


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