Melone

Melonen – die Vielfalt ist riesig. Wassermelonen, Honigmelonen und viele weitere Sorten stehen in den hiesigen Supermärkten zum Kauf bereit. Besonders ihr hoher Wassergehalt macht sie zum perfekten Durstlöscher für den Sommer und sorgt für eine fruchtige Erfrischung.

MelonenMelonen (Foto by: urban_light / Depositphotos)

Die Größe und das Aussehen von Melonen können je nach Sorte sehr stark variieren. Wassermelonen haben eine grüne Schale und können etliche Kilogramm schwer werden. Ihr Durchmesser kann 20 cm und mehr betragen. Das Fruchtfleisch ist knallrot. Andere Melonensorten haben eine braune Schale und ein gelb-orangenes Fruchtfleisch.

Herkunft & Saison

Die Herkunft der Zuckermelone wurde auf Westafrika festgemacht. Dort wurde sie vor rund 5.000 Jahren gezüchtet. Über die Hälfte der Weltproduktion wird von China geliefert. Zudem werden Zuckermelonen in vielen Ländern mit gemäßigtem oder tropischem Klima angebaut, beispielsweise Spanien, Türkei, Rumänien, Mexiko und Ägypten. Wassermelonen hingegen wurden in Südafrika kultiviert. Rund 75 Prozent der Weltproduktion stammt heute aus Vorderasien, mit China an der Spitze. Weitere bekannte Anbauländer sind unter anderem die Türkei, die USA, Japan, Korea, Brasilien und die Mittelmeerländer. Nicht alle Melonen sind immer verfügbar. Die Hauptsaison für Wassermelonen läuft von Juni bis September, wobei die Früchte auch zwischen März und November mäßig erhältlich sind. Von Dezember bis Februar sind sie nicht zu bekommen. Zuckermelonen hingegen können das ganze Jahr über gekauft werden, wobei hier die Hauptsaison von Juni bis November dauert.

Geschmack

Der Geschmack von Melonen variiert natürlich von Sorte zu Sorte. Wassermelonen schmecken angenehm süß und sind sehr wasserhaltig. Zuckermelonen hingegen sind wesentlich süßer, fast schon „pappig süß“.

Verwendung in der Küche

Melonen werden im Sommer gerne pur gegessen. Meist schneidet man dazu einfach Keile herunter, die man bequem in die Hand nehmen kann. Wer die damit verbundene, klebrige Kleckerei nicht haben möchte, kann Melonen natürlich auch kleinschneiden. Hierzu viertelt man die Melone zunächst und löst anschließend mit einem scharfen Messer das Fruchtfleisch aus der Schale. Wassermelonen besitzen relativ große, meist schwarze Kerne. Sie können problemlos mitverzehrt werden. Wenn man die Melone weiterverarbeiten möchte, beispielsweise als Teil eines Obstsalates, sollte man die Kerne jedoch mit einem Teelöffel herauspuhlen, da sonst überall im Gericht die Kerne schwimmen. Melonen werden oft zur Dekoration bei Cocktails oder Eisbechern verwendet. Eine beliebte Vorspeise ist Honigmelone, die mit Parmaschinken umwickelt wird. Für Obstkuchen gibt eine Melone einen hervorragenden Belag her.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Die Lagerfähigkeit der verschiedenen Melonensorten unterscheidet sich wesentlich. Wassermelonen halten bis zu zwei Wochen, wenn sie noch nicht angeschnitten wurden. Sie sollten bei rund 15 Grad aufbewahrt werden. Kantalup-Melonen bevorzugen eine Temperatur von drei bis fünf Grad und halten dann ebenfalls höchstens zwei Wochen. Galia-Melonen können es drei Wochen lang aushalten. Honigmelonen hingegen heben sich deutlich ab: Bis zu drei Monate ist hier die Lagerung möglich, wenn eine Temperatur zwischen 10 und 15 Grad angestrebt wird. Eines ist aber allen Melonensorten gemein: Sie bevorzugen eine hohe Luftfeuchtigkeit zwischen 80 und 90 Prozent.

Nährwert/Wirkstoffe

Der Wassergehalt von Melonen ist sehr hoch, weshalb sie ein kalorienarmer Snack für zwischendurch sind. Aber auch ihre Nährstoffdichte kann sich sehen lassen. Zuckermelonen sind sehr zuckerhaltig, enthalten aber wichtiges Carotin, Phosphor, Kalium, Calcium und Vitamin C. Wassermelonen liefern hingegen die Vitamine A und C, Lykopin, Natrium, Calcium und Eisen. Melonen können gegen Rheumabeschwerden und Gicht helfen. Auch Nieren- und Lebererkrankungen können durch den regelmäßigen Verzehr von Melonen gelindert werden.


Bewertung: Ø 0,0 (0 Stimme)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Papaya

Papaya

Papaya lässt uns von den Tropen träumen. Baummelone oder Engelsfrucht wird die Exotin ebenfalls genannt. Sie ist gesund, polyvalent und eine Freundin der schlanken Linie.

WEITERLESEN...
Mango

Mango

Wer liebt sie nicht die exotischen Früchte, allen voran die Mango? Zuckersüss, aromatisch, saftig und farbenfroh betört sie all unsere Sinne. Mangos sind nicht nur gesund, sie lassen sich auch äusserst vielseitig zubereiten.

WEITERLESEN...
Sanddorn

Sanddorn

Das Superfood Sanddorn wird nun auch in der Schweiz heimisch: Köstliche Rezepte mit Sanddorn gibt es dazu viele.

WEITERLESEN...
Zitronen

Zitronen

Zitronen sind ausserordentlich sauer und pur verzehrt kein wirklicher Genuss.

WEITERLESEN...

User Kommentare