Obwalden - regionale Spezialitäten

Der Kanton Obwalden ist wie der Kanton Nidwalden ein Anziehungspunkt für Touristen. Der Kanton grenzt an den Vierwaldstättersee. Fünf weitere Seen gehören zu Obwalden.

Ansicht in EngelbergAnsicht in Engelberg (Foto by: photogearch / Depositphotos)

Die Alpenlandschaft mit ihren typischen Berufen sowie der Tourismus prägen die Küche des Kantons Obwalden.

Cholermues

Das Cholermues ist ein typisches Gericht der Alpenbewohner. Die traditionellen Speisen waren an den täglichen Bedarf angepasst und auf den Tisch kam, was die Region selbst hervor brachte. Milch war im Alpenland ein kostbares Gut und man ging sorgsam damit um. Daraus entstanden vor allem Butter, Rahm und Käse. Milch lieferte die Nahrungsgrundlage für das tägliche Brot der Bewohner von Obwalden und der gesamten Umgebung. Nach und nach erweiterte sich der Speiseplan dieser Region, vergessen hat man aber die alten Rezepte deshalb nicht.

Im Gegenteil, man findet sie noch überall präsent. Cholermues ist ein einfaches aber nahrhaftes Essen, welches früher ganze Familien satt machte. Dieses Omelette besteht aus Mehl, Eiern, Rahm oder Milch. Das Omelett wird während des Bratvorgangs in der Pfanne in kleine Stückchen zerteilt und goldbraun gebraten. Früher wurde Cholermues mit Omas Apfel-oder Birnenmus serviert. Heute können vom Salat bis zu frischen Früchten vielfältige Beilagen mit auf den Tisch kommen.

Älplermagronä

Von diesem Gericht gibt es in Obwalden verschiedene Versionen. Ursprünglich bestand es nur aus Hörnli, die in Milch gegart wurden und mit Käse bestreut zu Tisch kamen. Mittlerweile haben die Obwälder das Rezept etwas verändert. Heute versteht man unter Älplermagronä gegarte Teigwaren und Kartoffeln, die mit geschmältzten Zwiebeln und Gewürzen vermischt werden. Darunter wird eine Käsesosse gezogen und das Gericht erwärmt, bis der Käse geschmolzen ist.

Zigerchrapfe

Die Süss-Speise kann mit Quark oder mit Ziger zubereitet werden Ziger ist ein Molkenkäse, den man im Schnellverfahren selbst herstellen kann. Hierzu wird Milch erhitzt, Weinessig dazugeben und noch einmal erhitzt. Dann von der Kochstelle nehmen und den Topf kurze Zeit stehen lassen. Nun den Ziger mit dem Sieblöffel heraus nehmen. Die Zigerchrapfe werden mit einem Blätterteig hergestellt. Zunächst eine Quark- oder eine Ziger-Creme rühren mit Rahm, Zitrone, Rosinen und Mandeln. Diese auf kleinen Rechtecken aus Blätterteig verteilen, Ränder umklappen und andrücken, so dass kleine Quarktaschen entstehen. In schwimmendem Fett ausbacken. Das Gebäck gut abtropfen lassen und dann in Zimtzucker wenden.

Zigerchugele

Die Zigerchugele werden im Prinzip genauso gemacht wie die Zigerchrapfe. Nur werden anstelle von kleinen Taschen aus Blätterteig kleine Kugeln geformt und mit der Quark-Creme gefüllt und verschlossen. Ebenso wie die Zigerchrapfe in heissem Fett ausbacken und in Puderzucker wenden.

Die traditionellen Spezialitäten und Rezepte aus Obwalden finden Sie HIER


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