Corinna sagt: gesundes Fast Food ist möglich

In Corinnas Blog geht es heute um Fast Food. Corinna verrät leichte, schnelle und gesunde Rezepte die Zmittag oder Znacht zu einem kulinarischen Fest werden lassen.

Burger essen ist ungesund? Nicht immer!Burger essen ist ungesund? Nicht immer! (Foto by: sergey_causelove / Depositphotos)

Fast Food bedeutet eigentlich nichts anderes als „schnelles Essen“. Das allein impliziert noch nicht, dass es ungesund sein muss. Fakt ist, dass die Menschen heutzutage mit einem prallvollen Terminkalender kämpfen und ihre Zeit optimal nützen müssen.

Also behilft man sich mit einer schnellen Mahlzeit. Im Alltag muss es auch abends zackig gehen, denn da warten familiäre Verpflichtungen, rufen das Training oder der Verein. Nur am Wochenende nimmt man sich Zeit, gemütlich ein gediegenes Essen zu kochen und im Kreise von Freunden und Familie zu geniessen. Heisst das nun, dass wir uns alle ungesund ernähren?

Fast Food & Schweiz

Befragt man die Schweizer, geben nahezu 90 % an, sich zwar schnell, aber fast immer gesund zu ernähren. Der Fokus liegt nicht auf dem Verzicht gesunder Lebensmittel, sondern auf der kurzen Zubereitungszeit der Mahlzeit. Bei der Frage nach gesundem Fast Food nennen die meisten Schweizer Salat.

Salat als Fast Food?

Salat  ist in der Tat ein ausgezeichnetes Beispiel für nährstoffreichen Fast Food. Ein Vollkornbrötchen dazu und fertig ist die bekömmliche, schnelle Mahlzeit.

Es gibt zudem nahrhafte Alternativen zum Rohkostsalat: Eblysalat, Quinoasalat oder Taboulé , um nur einige zu nennen. Sie alle werden mit viel vitaminhaltigem Gemüse zubereitet.

Auch die oft verschmähten Sandwiches sind besser als ihr Ruf – vorausgesetzt man verwendet Vollkornbrot, mageres Fleisch oder Käse und garniert es mit Tomaten, Kräutern und Salatgurke.

Gemüsewraps gehen schnell und liefern Vitamine dazuGemüsewraps gehen schnell und liefern Vitamine dazu (Foto by: a41cats / Depositphotos)

Wraps als Alternative

Als Abwechslung zu den Sandwiches bieten sich  Wraps an, die mit Lachs, Thon oder Avocado und verschiedenen Salaten gefüllt sind.

Immer mehr Take-aways offerieren vor allem im Winter Gemüsesuppen. In Asiashops erhält man köstliche  Misosuppen mit viel Gemüse und Ramennudeln.

Seinen schlechten Ruf verdankt der Fast Food hauptsächlich Hamburger, Pommes frites, Hotdog & Co.

Finger weg von Junk Food

Doch da muss man differenzieren; bei diesen Goodies wäre weniger von Fast Food als von „Junk Food“ zu sprechen. Hier erweisen sich alle Vorurteile als zutreffend: fettig, ohne Nährwert, nicht sättigend.

Doch selbst Junk Food darf manchmal sein. Nimmt man zum Hamburger einen Salat, isst nach dem Hotdog einen Apfel zum Dessert oder geniesst als Vorspeise ein knackiges Rüebli, ist alles halb so wild.

So lange diese Ernährungsform nicht zur Gewohnheit wird. Fast Food ja klar – aber mit Köpfchen.

Du hast Ideen oder Rezepte? Dann schreibe mir unter office@gutekueche.ch oder hinterlasse einen Kommentar.

Eure Corinna

Corinna kulinarisch unterwegs in PortugalCorinna kulinarisch unterwegs in Portugal (Foto by: Schneider/ guteKueche.ch)

Über Corinna:

Corinna schreibt geschmackvolle Texte für GuteKueche.ch. Privat ist sie eine hingebungsvolle Geniesserin. Auf ausgedehnten Reisen krönen Kochkurse und das Abtauchen in die kulinarische Welt des Gastlandes ihre Touren.

Ihre Lieblingsgerichte – etwa die raffiniert gewürzte Fischtajine aus Marokko oder buntes Gemüsecurry aus Sri Lanka - hat sie auf diese Weise entdeckt. Ihre Arbeit bei GuteKueche.ch nennt sie eine glückliche Fügung: die perfekte Symbiose ihrer zahlreichen Passionen. Corinna lebt mit ihrem Mann in der Region Zürichsee.


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