Kiwibeere

Kiwibeeren sind bei uns noch nicht sehr bekannt. Das wollen wir nun ändern. Denn die kleinen Beeren sind gesund, delikat und lassen sich überdies erst noch im eigenen Garten kultivieren. Viele Gründe, die es rechtfertigen, euch das interessante Powerfood näher vorzustellen.

KiwibeerenSie sind verwandt mit der grossen Kiwi und werden gerne als Minikiwi bezeichnet. (Foto by: worldnews/ Depositphotos)

Allgemeine Informationen

  • Kiwibeeren stammen ursprünglich aus Ostasien. In der Zwischenzeit werden sie in Italien, Portugal oder in den Gewächshäusern Hollands angebaut.
  • Sie sind verwandt mit der grossen Kiwi und werden gerne als Minikiwi bezeichnet.
  • Weitere Namen für diese Obstsorte sind Scharfzähnige Strahlengriffel, Honigbeere, Kleinfruchtige Kiwi, Kiwai oder Kokuwa.
  • Die Minifrucht wird etwa 3 cm gross. Sie weist eine kugelige bis längliche Form auf.
  • Bei reifen Früchten färbt sich die Haut von grau-braun, grün-gelb bis zu purpurrot.
  • Im Gegensatz zum grossen Verwandten muss die Kiwibeere nicht geschält werden, da ihre Haut schön glatt und nicht haarig ist.
  • Da die Honigbeeren relativ frostresistent sind, lassen sie sich auch bei uns anbauen. Allerdings tragen die hübschen Pflanzen erst nach drei Jahren das erste Mal Früchte.
  • Die Beerensorte gibt es auch als Zierpflanze im Angebot.

Saison

Zwischen August und Oktober könnt ihr die reifen Früchtchen ernten. Wer die Beeren selbst ziehen möchte: Voraussetzung sind 150 frostfreie Tage (und Nächte) pro Jahr.

Aroma / Geschmack

Unseren Gaumen kitzeln die Minikiwis mit einem süssen, leicht exotischen Aroma, das an eine Mischung aus Erdbeeren und Feigen erinnert. Die Beeren sind mild und frei von jeglicher Säure.

Nährstoffe

Kiwibeeren gelten als wahre Vitalstoffbomben und stehen in Sachen Vitamine dem grossen Verwandten in nichts nach:

  • viel Vitamin C
  • Zahlreiche E- und B-Vitamine
  • Balaststoffe
  • Mineralstoffe
  • stärken Nerven und Knochen
  • schützen Körperzellen
  • wirken verdauungsfördernd und entwässernd

Zudem sind Kiwibeeren gut für die Figur: 100 Gramm dieser Powerbeeren schlagen mit nur rund 50 Kalorien zu Buche.

Infos-KiwibeereNäheres zur Kiwibeere (Foto by: GuteKueche.ch)

Aufbewahrung / Haltbarkeit

  • Die Minikiwis bleiben im Kühlschrank bis zu drei Wochen lang frisch.
  • Sie lassen sich wie andere Beeren tieffrieren.
  • Unreife Beeren könnt ihr bei Zimmertemperatur ein, zwei Wochen nachreifen lassen. Dieser Vorgang lässt sich beschleunigen, indem ihr einen Apfel zu den Beeren legt.

Verwendung in der Küche

  • Die Powerpakete schmecken am besten bei Zimmertemperatur.
  • Da die Beeren mit der Haut genossen werden, ist es wichtig, dass ihr sie vor dem Genuss gut wäscht.
  • Kiwibeeren gelten als idealer Snack für Zwischendurch. Sie stillen die Lust auf Süsses und wirken dank der vielen Ballaststoffe den gefürchteten Heisshungerattacken entgegen.
  • Im Smoothie, Birchermüesli, Porridge oder im Fruchtsalat schmecken die Beeren hervorragend.
  • Ihr könnt sie aber auch zu Kompott verarbeiten.
  • Hervorragend mundet euch garantiert eine selbst gemachte Kiwibeerenkonfitüre.

Rezepte mit Kiwibeeren

  • Kiwibeerenkonfitüre
  • Kiwibeerenkompott
  • Kiwibeerensmoothie
  • Kiwibeeren-Granatapfel-Salat
  • Kiwibeeren-Weintrauben-Joghurt
  • Kiwibeeren-Mangold-Salat

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