Pfirsich

Pfirsiche sind das Sommerobst schlechthin. Egal ob im Eis, in fruchtigen Torten oder einfach nur pur – ein Pfirsich verströmt immer ein exotisches und fruchtiges Flair. Wer sollte da nicht schwach werden?

PfirsichePfirsiche (Foto by: anitasstudio / Depositphotos)

Die Pfirsichfrucht ist rund und kann im Durchmesser bis zu 10 cm messen. Die Schale ist dünn, weich und fühlt sich samtig an, wenn man darüber streicht. Das Fruchtfleisch ist strahlend gelb und sehr saftig.

Herkunft & Saison

Der Anbau von Pfirsichen begann bereits vor über 6.000 Jahren. Man geht davon aus, dass die Früchte ursprünglich aus Nord- und Mittelchina stammen. Den Weg nach Europa fanden die Pfirsiche durch die Römer. Insbesondere die mediterranen Länder wie Spanien, Frankreich und Griechenland sind wichtige Anbaugebiete, aber auch China, Argentinien und die USA bieten sich an. Dies ist auf das warm-gemäßigte Klima zurückzuführen, das dort vorherrscht. Pfirsiche haben im Prinzip immer Saison, da sie zu verschiedenen Zeiten von den Anbauländern geliefert werden. Der Winter und der Frühling werden von Anbauländern in Übersee wie China oder Südafrika abgedeckt, da während dieser Zeit am Mittelmeer keine Pfirsiche wachsen. Insbesondere im Sommer bis einschließlich September beliefern die Mittelmeerländer den Markt. Wenn man Pfirsiche kauft, sollte man darauf achten, dass das Fruchtfleisch weich ist. Gibt das Fruchtfleisch auf leichten Druck des Fingers hin nicht nach, ist der Pfirsich noch unreif. Allerdings sollte die Frucht nicht matschig. Wenn sich die Schale rötlich verfärbt, ist der Pfirsich vollreif. Dunkle Flecken weisen auf die Überreife hin.

Geschmack

Pfirsiche mit optimalem Reifegrad weisen einen süßlichen und fruchtigen Geschmack auf, der zugleich ein wenig exotisch anmutet. Die Früchte überzeugen auch dadurch, dass sie so saftig schmecken. Daher werden sie gerne im Sommer gegessen, um sich zu erfrischen.

Verwendung in der Küche

Ein Pfirsich muss zunächst entsteint werden, bevor er verzehrt werden kann. Hierzu schneidet man den Pfirsich einmal durch und verdreht die zwei Hälften gegeneinander, sodass man den Kern entnehmen kann. Nun kann er entweder direkt verzehrt oder weiterverarbeitet werden. Im Fall der Weiterverarbeitung empfiehlt es sich, das Fruchtfleisch mit etwas Zitronensaft zu beträufeln, damit es sich nicht bräunlich verfärbt. Pfirsiche verleihen verschiedensten Gerichten eine frische und süßliche Note. Obstkuchen und -torten greifen oft auf eingemachte Pfirsiche zurück, die dann noch süßer schmecken. Die frischen Früchte werden gerne zu Nachspeisen, Kompotten und anderen Süssspeisen verwendet. Sie können aber auch in exotischen Gerichten eine süßliche Komponente zu deftigen Zutaten bilden. Dies ist besonders in der asiatischen und indischen Küche verbreitet.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Damit Pfirsiche möglichst lange halten, sollten sie immer einzeln gelagert werden. So bilden sich keine Druckstellen, aus denen Fäulnis entstehen kann. Wenn man unreife Pfirsiche erstanden hat, kann man diese bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Hierfür sollten sie allerdings nicht direkt in die Sonne gelegt werden. Sobald die Pfirsiche den gewünschten Reifegrad erreicht haben, sollten sie in den Kühlschrank wandern. Hier halten sie dann etwa weitere fünf Tage. Bei Zimmertemperatur würden sie sehr schnell verderben und faulig werden.

Nährwert/Wirkstoffe

Pfirsiche besitzen einen hohen Gehalt an Vitamin A, B1, B2 und C. Damit sind sie nicht nur der optimale Durstlöscher für den Sommer, sondern auch eine echte Vitaminbombe. Enthalten sind außerdem größere Mengen an Kalium, Phosphor und Eisen. Pfirsiche werden gerne im Rahmen von Diäten verzehrt, da ihnen eine entschlackende Wirkung nachgesagt wird. Wer regelmäßig Pfirsiche isst, darf sich auf eine angekurbelte Verdauung sowie eine gesteigerte Nierentätigkeit freuen.


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