Walderdbeeren

Walderdbeeren gehören zum Sommer wie das Glace zum Badibesuch. Sie erfreuen nicht nur unsere Gaumen, sondern sie sind auch was fürs Auge. Wer keinen eigenen Garten hat, sammelt die sonnengereiften Beeren auf Streifzügen durch die Natur. Zum Nulltarif. Hier erfährt ihr mehr über den sommerlichen Tausendsassa.

WalderdbeerenWalderdbeeren betören mit einem herbsüssen Aroma. (Foto by: NataliiaMelnyc / Depositphotos)

Wann sind Walderdbeeren reif?

  • Walderdbeeren sind zunächst weiss und werden je nach Reifegrad immer röter.
  • Rote Beeren sind im Allgemeinen genussbereit und sehr aromatisch.
  • Da Walderdbeeren gerne an halbschattigen Standorten gedeihen, kann es sein, dass die eine Seite der Beere bereits schön rot, die hintere jedoch immer noch weiss ist.
  • Wenn die Aromakügelchen bei leichter Berührung in eure Hand fallen, gelten sie als reif.

Herkunft und Sorten

Walderdbeeren sind in Europa und Nordasien zu Hause. Sie wachsen in hellen Wäldern oder an Waldrändern. Mittlerweile haben wir sie auch als Bodendecker für den Garten entdeckt oder kultivieren sie im Balkonkistli. Im Gegensatz zu den wild wachsenden Erdbeeren finden wir für den Garten verschiedene Sorten:

  • Waldkönigin: winterhart, pflegeleicht, echte Walderdbeere, aromatisch
  • Florika: schöne rote Farbe, sehr ertragreich
  • Yellow Wonder: Farbe weiss-gelb, sehr süss
  • Rügen: gedeiht hervorragend in grossen Kübeln und Kisten

Saison für Walderdbeeren

Das Tolle an den Walderdbeeren ist, sie tragen ab Mai bis September Früchte und machen uns die ganze, warme Jahreszeit über Freude. Wer keinen eigenen Garten hat, sollte auf seinen Spaziergängen immer eine Aufbewahrungsbox dabei haben und die Augen nach den kleinen Vitaminbomben offen halten.

Aroma

Walderdbeeren betören mit einem herbsüssen Aroma, das als leicht bitter empfunden werden kann. Sie sind sehr saftig und erfrischend.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Walderdbeeren lassen sich nicht aufbewahren. Sie sind sehr heikel und druckempfindlich. Deshalb ist es besser, sie erst dann abzulesen, wenn man sie tatsächlich verzehren möchte. Mehr als einen Tag solltet ihr sie vor dem Genuss nicht aufbewahren. Allerdings könnt ihr sie auf verschiedene Arten konservieren:

  • Konfitüre
  • Kompott
  • Likör
  • in Sirup eingekocht
  • Essig

Gesunde Walderdbeeren - Nährwerte

Naschkatzen werden Walderdbeeren zum Snacken lieben, denn sie sind süss, saftig und kalorienarm: 100 g Beeren schlagen mit 32 Kalorien zu Buche. Und gesund sind sie auch noch. Sie sind ein hervorragender Vitamin-C-Lieferant. Zudem enthalten sie:

  • Kalium
  • Kalzium
  • Magnesium
  • Phosphor
  • B-Vitamine

Wie reinige ich Walderdbeeren?

  1. Die Walderdbeeren erst kurz vor dem Verzehr waschen, damit sie nicht matschig werden.
  2. Habt ihr Beeren mit dem Stiel erwischt, diesen entfernen.
  3. Matschige und faule oder allenfalls noch nicht reife Beeren aussortieren.
  4. Walderdbeeren in ein Sieb geben und unter fliessendem Wasser sanft abbrausen. Danach gut abtropfen lassen.

Verwendung in der Küche

Walderdbeeren munden frisch gepflückt und pur am besten. Durch ihr intensives Aroma passen sie hervorragend als Zugabe zu Blatt-, Spargel- oder Fruchtsalat. Auch in Smoothie, Joghurt oder Quark machen sie sich ausgesprochen gut. Es empfiehlt sich, Walderdbeeren jeweils mit einer anderen Frucht zu verarbeiten. Denn wenn ihr die Kügelchen kocht, könnten die Kerne der Beeren bitter werden, was eine zusätzliche Frucht abfedert. Weitere Ideen für die Verwertung von Walderdbeeren:

  • Walderdbeerenglace
  • Walderdbeerenterrine
  • Walderdbeerensirup
  • Walderdbeerentörtchen
  • Mousse mit Walderdbeeren
  • Pfirsich-Walderdbeeren-Suppe

Bewertung: Ø 5,0 (6 Stimmen)

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