Der Gartengrill - Selbst gemauert!

Schon allein der Duft der Holzkohle lässt Urlaubsstimmung aufkommen, das Zusammensein mit Familie und Freunden rund um den Grill im Freien verbreitet südländisches Flair. Egal ob selbst gemauerter Grill oder im Baumarkt erstandene Version, Grillen macht Spass! Mit unseren Tipps werden Sie im Handumdrehen selbst zum Grillmeister!

Das gute an einem selbst gemauerten Grill ist, dass Sie die Höhe des Grill selbst bestimmen könnenDas gute an einem selbst gemauerten Grill ist, dass Sie die Höhe des Grill selbst bestimmen können (Foto by: db-rus / Depositphotos)

Wer einen Garten hat, der sollte überlegen, ob er nicht selbst einen Grill mauert. Mit einem geeigneten Fundament, einem Bauplan und etwas handwerklichem Geschick ist das gar nicht so schwer. Neben Ziegeln benötigt man dazu Holz zum Verschalen des Fundaments, Kies für ein geeignetes Kiesbett, Mauermörtel, einen Mörtelspachtel, Eimer und Schubkarre, einen Hammer zum Kürzen der Ziegel, eine Wasserwaage und eine Senklot.

Das gute an einem selbst gemauerten Grill ist, dass Sie die Höhe des Grill selbst bestimmen können: Die sollte so gewählt sein, dass sie bequem vor dem Grill stehen können. Wichtig ist, auch einen Platz für die Ablage des Grillgutes und –bestecks zu planen. Schließlich platzieren Sie Ihren Grill im Idealfall so, dass Sie gleichzeitig auch Augenkontakt zu Ihren Gästen haben.

Das Feuer entfachen

Eines ist besonders wichtig, wenn es ans Feuermachen geht: Gut Ding will Weile haben! Wer es eilig hat, der sollte besser die Pfanne nehmen. Zunächst wird die Holzkohle unter dem Grill gleichmäßig verteilt. Zum Anheizen empfehlen wir eine Brennpaste, keinesfalls (!) Brennspiritus wegen der Unfallgefahr.

Die Paste wird dabei auf die Grillkohle aufgetragen, danach mit einem Span oder langen Zündhölzern entzünden. Gut geeignet sind auch Bio-Zündwürfel, die man im Winter für den Kamin verwendet: 3 – 4 davon auf der Grillkohle verteilt hilft, das Feuer in Gang zu setzen. Danach braucht man Zeit, bis die Grillkohle gleichmäßig durchglüht, erst dann das Grillgut auf den Grill auflegen.

Vorbereiten des Grillgutes

Fleisch sollte nach Möglichkeit in einer Beize über Nacht durchziehen – der intensive, gute Geschmack belohnt später für die Zeit, die man sich für diese Vorbereitung nimmt. Auf den Grill passt eigentlich alles, von Fleisch über Hackfleischspieße bis hin zu Fisch.

Selbstverständlich ist auch Gemüse geeigent: Zucchini in Streifen geschnitten, Auberginen in Scheiben, halbe oder ganze Paprika legt man einfach mit ein wenig Salz und Olivenöl gewürzt auf den Grill – Sie werden sehen, der Geschmack ist köstlich.

Das Grillen

Sobald das Grillgut auf dem Grill liegt, sollten alle am Tisch sitzen – denn nun geht es schnell. Der Grillmeister muss punktgenau Fleisch und Gemüse wenden und darauf achten, dass nichts verbrennt. Peu-a-peu kann man dann die fertigen Dinge am besten in einer grossen Steingutschüssel servieren und gleich die nächsten leckeren Sachen auflegen.

Zu allem Gegrillten serviert man am besten leichte sommerlichen Saucen, wie etwa Tsatziki oder eine türkische Joghurt-Knoblauch-Zitronen-Sauce. Dazu dann am besten Salat oder selbst gebackenes Olivenbrot. Neben dem einmaligen Aroma bestechen Grillgerichte durch ihren würzigen Geschmack und die fettarme Zubereitung. Da zum Grillen wenig oder gar kein Fett benötigt wird, gilt es grundsätzlich als gesund.

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