Wie kocht man Gemüse?

Heutzutage sollte jeder fünfmal am Tag Obst beziehungsweise Gemüse essen. Da es sehr viele Obst- und Gemüsesorten gibt, sollte dies nicht schwerfallen. Damit Sie wissen, wie Sie das Gemüse schonend zubereiten können, wollen wir Ihnen hier einige Informationen zur Hand geben.

Gemüse richtig zubereitenGemüse richtig zubereiten (Foto by: belchonock / Depositphotos)

Frisches Gemüse sollte bei keinem warmen Essen fehlen. Es enthält viele Vitamine und Ballaststoffe, die für die Körperfunktion sehr wichtig sind. Einige Gemüsearten - so zum Beispiel Gurken, Rüebli, Kohlrabi, Blumenkohl, Mais und Zuckerschoten schmecken roh sehr lecker, können aber auch gekocht werden. Kohlrabi und Blumenkohl schmecken beispielsweise mit einer Sauce Hollandaise oder Sauce Bernaise wunderbar. Wer diese nicht selbst herstellen kann, hat auch die Möglichkeit, auf Fertigprodukte zurückzugreifen.

Gemüsearten

Bei den Gemüsearten wird zwischen Feldgemüse und Saisongemüse unterschieden. Als Feldgemüse werden die Sorten bezeichnet, die nicht im Gewächshaus herangezogen werden müssen. Dazu zählen beispielsweise Spinat, Gurken, Möhren, Tomaten, Zwiebeln, alle Kohlarten, aber auch Feldsalat.

Zum Saisongemüse zählen Wirsing-, Grün- und Rosenkohl sowie im Frühling der Spargel. Saisongemüse wird in der Regel in Gewächshäusern oder - wie beim Spargel - unter Folienzelten herangezogen. Als weitere Unterart beim Gemüse gibt es das Obstgemüse, zu welchem unter anderem der Kürbis zählt. Je frischer Sie die Zutaten auf den Tisch bringen beziehungsweise verarbeiten, umso schmack- und nahrhafter sind sie.

Was ist beim Gemüse kochen zu beachten?

Gemüse sollte nicht gekocht, sondern gedünstet werden. Durch das Kochen gehen zu viele Nährstoffe verloren. Eine Ausnahme bilden hier alle Kohlsorten. Damit diese für den Magen bekömmlich sind, sollten sie über eine längere Zeit gekocht werden. Wer einen besonders empfindlichen Magen hat, gibt ihnen beim Kochen etwas Kümmel bei. Spinat sollte nur kurz (ca. fünf bis sechs Minuten) gekocht und dann mit kaltem Wasser abgebraust werden.

Dies nennt man blanchieren. Gemüse sollte vor der Zubereitung gründlich abgewaschen werden, vor allem dann, wenn es aus dem eigenen Garten stammt.

Beim Blumenkohl aus eigener Ernte empfiehlt es sich, diesen kopfüber für einige Stunden in eine Schüssel zu legen. Einige Gemüsesorten müssen nach dem Waschen geschält werden. Dazu gehört der allseits beliebte Spargel, aber auch Rüebli, Kohlrabi, Sellerie und Schwarzwurzeln.

Schneiden Sie jetzt das Gemüse in Stücke, Scheiben oder Streifen und machen Sie aus Brokkoli und Blumenkohl kleine Röschen. Wenn Sie Gemüse in Wasser oder Brühe dünsten möchten, sollte dies auf keinen Fall länger als 25 Minuten geschehen. Sonst gehen alle Nährstoffe verloren.

Zum Dünsten eignen sich ganz besonders ein Dampfgarer und ein Wok. Diesen kennen Sie bestimmt aus der asiatischen Küche. Einige Gemüsesorten - wie beispielsweise Rot- und Weisskohl - können Sie auch anbraten. Danach geben Sie dann das Wasser dazu.

Nachdem das Gemüse gar ist, wird das Wasser in einem Sieb abgegossen. Hierfür können Sie sowohl ein Kunststoff- als auch ein entsprechend grosses Metallsieb verwenden. Geben Sie jetzt noch die passenden Gewürze zum Gemüse sowie etwas Butter oder - wer es kalorienbewusster mag - Pflanzenmargarine hinzu. Zu Blumenkohl, Spargel, Kohlrabi und Schwarzwurzel schmeckt auch eine, wenn möglich selbst gemachte, Sauce Hollandaise oder Bernaise hervorragend.

Wissenswertes

Zu den früher sehr beliebten Gemüsearten zählten die Pastinaken. Diese waren sehr lange haltbar und gehörten vor allem im Winter auf den Speiseteller. In den letzten Jahrzehnten sind sie leider etwas in Vergessenheit geraten.

Bei der Produktion von Babybrei wird diese Gemüseart wieder öfter eingesetzt, da einige Babys Möhren nicht so gut vertragen. Hier ist die Pastinake eine hervorragende Alternative. Setzen Sie diese doch selbst auch mal wieder auf Ihren Speisezettel.


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