Basel - regionale Spezialitäten

Basel liegt im Dreiländereck zwischen Deutschland im Norden und Frankreich im Westen. Der Kanton ist seit jeher ein stark frequentierter Handelsplatz gewesen. Dies hat auch seine Küche geprägt. Der Kanton Basel profitiert von einem sehr milden mediterranen Klima mit vielen Sonnenstunden im Jahr.

BaselBasel (Foto by: happyalex / Depositphotos)

Die Basler Fastnacht ist berühmt. Das farbenfrohe Spektakel dauert stets drei Tage. Zum Aufwärmen und zur Stärkung gibt es die traditionelle Mählsupp und Zibelewaije.

Die Mählsupp besteht aus braun geröstetem Mehl, Bouillon und geriebenem Käse. Das einfache aber sehr schmackhafte Gericht blickt auf eine lange Tradition zurück.

Der Zwiebelkuchen - Zibelewaije - besteht aus einem salzigen Mürbteig, der mit einem herzhaft gewürzten Zwiebelgemüse belegt und mit einem Guss aus Rahm und Gewürzen bedeckt wird.

Süsses ist beliebt im Kanton Basel

Aus den wenigen Grundnahrungsmitteln die es früher gab, versuchten die Menschen in früheren Zeiten dennoch abwechslungsreich zu kochen. Man war bemüht, dass nichts weg geworfen wurde und so entstand das Rezept der Kirschenbrottorte, die altbackene Weggli enthält.

Ausserdem Rahm, Kirschen und Kirschwasser sowie noch weitere Ingredienzien. Aus der Zeit, in der die Lebkuchenbäcker in Basel lebten, stammen die Basler Leckerli. Die Lebkuchenbäcker, kurz Lebküchner genannt, kreierten das Traditionsgebäck schon vor über 600 Jahren.

Ingwer, Honig, Orangeat und Zitronat, Kirschwasser und gehackte Mandeln sind nur einige der Zutaten für die Basler Leckerli. Früher hiessen kleine Brötchen Batzebrötli oder Chrüzerbrötli, denn sie kosteten einen Batzen oder einen Kreuzer. Heute werden sie Weggli genannt, die kleinen Brötchen, die aus Milch und Butter oder aus einem Eierteig hergestellt werden. Sie sind Grundbestandteil des Zwetschgenauflaufes, der im Kanton Basel Tradition hat. Haselnüsse oder Mandeln, Zwetschgen und Rosinen ergeben zusammen mit den Weggli einen köstlichen Auflauf.

Herzhaftes ist auch gefragt im Kanton Basel

Basler Geschnätzlets wird ganz anders als das Züricher-Geschnetzelte zubereitet, das wohl bekannt ist. Bei dem Gericht aus Basel kommt Rindfleisch zum Einsatz sowie dunkel geröstetes Mehl und dunkles Bier. So bekommt die Speise ein ganz anderes Aussehen als das Züricher Geschnetzelte. Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark und Rahm bilden weitere Zutaten zum Balser Geschätzlets.

Zu diesem sossigen Gericht werden gerne Spätzli gegessen. Die grüne Kräutersuppe ist ein würziger fettarmer Genuss. Dieses Süppchen besteht aus Spinat, Kerbel, Minze, Majoran, Zwiebeln und gerösteten Brotwürfeln. Je nach Grösse des Hungers kann sie als Vorsuppe oder auch als kleine Hauptmahlzeit genossen werden.

Die traditionellen Basler Spezialitäten und Rezepte finden Sie HIER


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