Basilikum

Basilikum ist ohne Zweifel der Inbegriff der mediterranen Küche. Mit der Ausbreitung der mediterranen Ernährung hat es auch unsere Rezeptbücher erobert. Heutzutage bereichert es als beliebtes Gewürz in Nudelgerichten, Salaten und vielem mehr unsere Küche.

frischer Basilikumfrischer Basilikum (Foto by: duskbabe / Depositphotos)

Basilikum ist nicht gleich Basilikum Es gibt eine Vielzahl verschiedener Sorten, wie wildes Basilikum, Anisbasilikum oder Thai-Basilikum. Der Grundgeschmack ist bei allen gleich, aber jede Sorte bringt unterschiedliche andere Geschmackskomponenten mit. Basilikum wird bis zu einem halben Meter hoch und trägt kleine Blätter.

Herkunft & Saison

Basilikum hat seinen Ursprung vermutlich in Indien. Heutzutage wird er vor allem in subtropischen Gebieten, aber auch in den Tropen und gemäßigten Breiten angebaut. Er mag es warm und darf keinesfalls austrocknen. Basilikum wird deshalb auch in Töpfen angeboten und kann so ganzjährig in der heimischen Küche frisch geerntet werden.

Geschmack

Basilikum hat ein charakteristisches, würziges Aroma. Seinen Geschmack könnte man als eine Mischung aus pfeffrig, erfrischend, scharf und süßlich beschreiben. Am intensivsten schmecken junge, frisch geerntete Blätter.

Verwendung in der Küche

Das würzige Aroma des Basilikums ist der Inbegriff der mediterranen Küche. In Kombination mit Tomaten und Knoblauch kommt der feine Geschmack besonders gut zur Geltung. Gerichte wie die Caprese, ein Salat aus Tomaten und Mozzarella, wären ohne Basilikum nicht denkbar. Außerdem ist Basilikum die Basis von grünem Pesto und gehört zur Gewürzmischung „Kräuter der Provence“. Das Basilikum-Aroma verfliegt, wenn Basilikum zu lange gekocht wird. Deshalb gibt man Basilikum besser erst gegen Ende hinzu oder bewahrt man einen Teil auf und gibt ihn erst ganz zum Schluss als Garnierung hinzu oder hebt ihn leicht unter. Auch beim Trocknen verliert der Basilikum stark an Geschmack. Frische Blätter haben einen wesentlich frischeren und intensiveren Geschmack. Wenn man Basilikum länger haltbar machen möchte, ohne zu viel Aroma zu verlieren, sollte er möglichst frisch eingefroren werden.

Wirkung

Die medizinische Wirkung von Basilikum ist auf den hohen Anteil an ätherischen Ölen zurückzuführen. Vertreten sind unter anderem Estragol, Citral, Thymol, Kampfer, Cineol, Linalool, Eugenol und Methylcinnamat. Die Mengen an diesen Inhaltsstoffen sind abhängig von Sorte und Anbaugebiet des Basilikums. Aufgrund der hohen Flüchtigkeit der ätherischen Öle wird Basilikum kaum in pflanzlichen Arzneimitteln genutzt. Allerdings entfaltet Basilikum auch bei der Verwendung in der Küche seine gewünschte Wirkung: Es fördert die Verdauung und hilft gegen Blähungen und Völlegefühl. Außerdem hat es eine entzündungshemmende Wirkung und beugt damit Magengeschwüren vor.


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