Heidelbeere

Heidelbeeren sind unter vielen Namen bekannt, doch eins ist ihnen allen gemein: Frisch aus dem Wald schmecken sie am besten! Doch auch wer nicht selber zum Sammeln kommt, kann mit gesunden Heubeeri aus dem Supermarkt leckere Gerichte zaubern.

HeidelbeerenHeidelbeeren (Foto by: Valentyn_Volkov / Depositphotos)

Heidelbeeren, auch liebevoll Heiti genannt, sind unter zahlreichen weiteren Bezeichnungen bekannt, beispielsweise als Blau-, Schwarz-, Wild-, Wald-, Bick-, Zeck- oder Moosbeeren. Sie haben eine dunkelblaue Schale und ein helles Fruchtfleisch. Die kleinen, blauen Früchte wachsen an Sträuchern, die bis zu zwei Meter hoch werden, dabei sehr langsam wachsen und erst nach zehn Jahren richtig tragen. Der Grossteil der käuflich zu erwerbenden Heubeeris stammt aus Heidelbeerkulturen.

Herkunft & Saison

Die Heidelbeeren auf dem Weltmarkt stammen zu einem grossen Teil aus den USA, im Winter aus Südamerika.

In Europa ist von Juni bis September Saison für Heidelbeeren. Sie können dann nicht nur im Supermarkt gekauft, sondern natürlich auch im Wald gepflückt werden. Da sich Heubeeri gut tiefgekühlt lagern lassen, kann man die gesunden Beeren auch im Winter, wenn die Früchte kaum frisch angeboten werden, verarbeiten.

Geschmack

Heidelbeeren haben einen charakteristischen, aber unaufdringlichen Geschmack. Verglichen mit vielen anderen Obstsorten sind sie weniger süss, lassen sich aber aufgrund ihres einzigartigen, milden Aromas gut mit anderen Obstsorten kombinieren.

Nährwert/Wirkstoffe

Mit durchschnittlich über 20 mg Vitamin C pro 100 g Frucht enthalten Heidelbeeren immerhin halb so viel Vitamin C wie Zitronen und bieten damit eine zugleich leckere, aber auch gesunde Alternative.

Heidelbeeren werden schon seit hunderten von Jahren in der Heilkunde eingesetzt. Nicht nur bei Erkältungskrankheiten, sondern auch bei Verdauungsstörungen können die kleinen Beeren helfen. 100 g Heidelbeeren enthalten nur 36 Kalorien.

HeidelbeereNäheres zur Heidelbeere (Foto by: GuteKueche.ch)

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Heubeeri, die man frisch im Wald gepflückt hat, sollte man innerhalb eines Tages verzehren, denn danach nehmen sie einen bitteren Geschmack an. Während dieser Zeit sollten sie auf jeden Fall im Kühlschrank gelagert werden.

Die Kulturheidelbeeren, die im Handel angeboten werden, sind spezielle Züchtungen, die eine längere Haltbarkeit aufweisen. Sie sollten ebenfalls im Kühlschrank gelagert werden, halten dann aber bis zu eine Woche. Sie haben allerdings auch eine härtere Schale und schmecken nicht so intensiv.

Verwendung in der Küche

Besondern lecker schmecken Heiti natürlich im Sommer - frisch gepflückt und nur leicht gezuckert oder mit Schlagrahm. Aber man verwendet sie auch in 

  • in Kuchen
  • in Torten
  • als Konfitüren
  • als Heidelbeerlikör
  • als Snack 
  • in Müeslis, Smoothies, Smoothiebowls
  • als Zugabe in Obstsalaten 
  • in Joghurt
  • in Muffins
  • als Zutat in verschiedenen Süssspeisen

Bevor Heidelbeeren verwendet werden können, müssen sie gewaschen werden. Dabei sollte man möglichst behutsam vorgehen, um die empfindlichen, kleinen Früchte nicht zu beschädigen. Am schonendsten gelingt dies mit kaltem Wasser und einem nicht allzu starken Wasserstrahl oder – noch besser – einer Brause. 

Köstliche Heidelbeerrezepte:

Weitere tolle Heidelbeerenrezepte finden Sie in unserer Rezeptkategorie für Heidelbeer Rezepte.


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