Heidelbeere

Heidelbeeren sind unter vielen Namen bekannt, doch eins ist ihnen allen gemein: Frisch aus dem Wald schmecken sie am besten! Doch auch wer nicht selber zum Sammeln kommt, kann mit gesunden Heubeeri aus dem Supermarkt leckere Gerichte zaubern.

HeidelbeerenHeidelbeeren (Foto by: Valentyn_Volkov / Depositphotos)

Heidelbeeren, auch liebevoll Heiti genannt, sind unter zahlreichen weiteren Bezeichnungen bekannt, beispielsweise als Blau-, Schwarz-, Wild-, Wald-, Bick-, Zeck- oder Moosbeeren. Sie haben eine dunkelblaue Schale und ein helles Fruchtfleisch. Die kleinen, blauen Früchte wachsen an Sträuchern, die bis zu zwei Meter hoch werden, dabei sehr langsam wachsen und erst nach zehn Jahren richtig tragen. Der Großteil der käuflich zu erwerbenden Heubeeris stammt aus Heidelbeerkulturen.

Herkunft & Saison

Die Heidelbeeren auf dem Weltmarkt stammen zu einem großen Teil aus den USA, aber auch in zahlreichen europäischen Ländern wie der Niederlande, Polen und Frankreich finden sich Kulturen der blauen Beeren. Im Winter, wenn die Beeren in Europa regulär nicht wachsen, stammen die meisten Lieferungen aus Argentinien, Chile, Australien, Südafrika und Neuseeland. In Deutschland ist die Lüneburger Heide ein wichtiges Anbaugebiet. In Europa ist von Juni bis September Saison für Heidelbeeren. Sie können dann nicht nur im Supermarkt gekauft, sondern natürlich auch im Wald gepflückt werden. Da sich Heubeeri gut tiefgekühlt lagern lassen, kann man die gesunden Beeren auch im Winter, wenn die Früchte kaum frisch angeboten werden, verarbeiten.

Geschmack

Heidelbeeren haben einen charakteristischen, aber unaufdringlichen Geschmack. Verglichen mit vielen anderen Obstsorten sind sie weniger süß, lassen sich aber aufgrund ihres einzigartigen, milden Aromas gut mit anderen Obstsorten kombinieren.

Verwendung in der Küche

Besondern lecker schmecken Heiti natürlich im Sommer - frisch gepflückt und nur leicht gezuckert oder mit Schlagrahm. Aber sie geben auch Kuchen und Torten eine fruchtige Note oder erfreuen sich großer Beliebtheit als Marmelade, Konfitüre und Heidelbeerlikör. Bevor Heidelbeeren verwendet werden können, müssen sie gewaschen werden. Dabei sollte man möglichst behutsam vorgehen, um die empfindlichen, kleinen Früchte nicht zu beschädigen. Am schonendsten gelingt dies mit kaltem Wasser und einem nicht allzu starken Wasserstrahl oder – noch besser – einer Brause. Man sollte die Heubeeri genau ansehen und diejenigen aussortieren, die Druckstellen aufweisen. Heidelbeeren kann man das ganze Jahr über genießen, da sie sich gut einfrieren lassen.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Heubeeri, die man frisch im Wald gepflückt hat, sollte man innerhalb eines Tages verzehren, denn danach nehmen sie einen bitteren Geschmack an. Während dieser Zeit sollten sie auf jeden Fall im Kühlschrank gelagert werden. Die Kulturheidelbeeren, die im Handel angeboten werden, sind spezielle Züchtungen, die eine längere Haltbarkeit aufweisen. Sie sollten ebenfalls im Kühlschrank gelagert werden, halten dann aber bis zu eine Woche. Sie haben allerdings auch eine härtere Schale und schmecken nicht so intensiv.

Nährwert/Wirkstoffe

Mit durchschnittlich über 20 mg Vitamin C pro 100 g Frucht enthalten Heidelbeeren immerhin halb so viel Vitamin C wie Zitronen und bieten damit eine zugleich leckere, aber auch gesunde Alternative. Heidelbeeren werden schon seit hunderten von Jahren in der Heilkunde eingesetzt. Nicht nur bei Erkältungskrankheiten, sondern auch bei Verdauungsstörungen können die kleinen Beeren helfen. 100 g Heidelbeeren enthalten nur 36 Kalorien.


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