Zwiebel – Geschmackssache

Die Zwiebel ist uns Menschen schon lange bekannt und zählt zu den ältesten Hausmittelchen der Menschheit. Auch heute noch beweist sie sich als wahres Allround-Talent - vor allem in der Küche.

Zwiebel galten schon in der Antike als HeilmittelZwiebel galten schon in der Antike als Heilmittel (Foto by: olhaafanasieva / Depositphotos)

Die Zwiebel ist ein wahrer Alleskönner in der Küche. In vielen Gerichten verwendet man die scharfe Zwiebel für eine würzige Basis. Die Zwiebel zählt zu den Liliengewächsen und besteht aus vielen dünnen Schichten, die die heilenden Kräfte der Zwiebel vor äusseren Einflüssen schützen.

Gerade im Winter kann man sich in Punkto Kleidung etwas von der Zwiebel abschauen. Frei nach dem Motto „wie eine Zwiebel eingepackt“ schützen auch uns viele Schichten vor eisiger Kälte.

Aber nicht nur in der Küche ist sie ein Favorite, auch als Heilmittel wird die Zwiebel sehr geschätzt.

Geschichte der Zwiebel

Das schmackhafte Gemüse stammt aus Asien, wahrscheinlich aus Afghanistan. Es wurde seit jeher allerdings nicht nur als Gemüsezwiebel kultiviert, sondern verbreitete sich auch aufgrund ihrer „Heilkräfte“.

Während die alten Ägypter Zwiebeln in ihre Totenzeremonien miteinbezogen, nutzten sie die Römer als unverzichtbares Grundnahrungsmittel.

Auch heute findet die Zwiebel immer wieder den Weg auf unsere Tische, wobei bei der Verarbeitung vor allem die unteren Zwiebelschichten verwendet werden. Dort findet man auch die meisten kraftvollen Wirkstoffe der beliebten Zwiebel.

Zwiebeln unterstützen die Gesundheit

Die oft als unangenehm empfundenen Dämpfe der Küchenzwiebel täuschen eventuell über die heilende Wirkung der Zwiebel hinweg. Keinesfalls sollte man diese unterschätzen. Zwiebeln enthalten viel Vitamin C, aber auch die Vitamine A und B sind vertreten.

Der antibiotische Aspekt der Gewürzpflanze verhindert den Wachstum von krankheitserregenden Pilzen im Körper.

Sie regen die Verdauung an und bringen den Organismus in Schwung. Zwiebeln können aber noch mehr: Sie wirken Tumoren entgegen und helfen bei Menstruationsbeschwerden.

Gelenkserkrankungen wird beim Verzehr einer zwiebelhaltigen Speise ebenfalls der Kampf angesagt.

Kurzum: Die Zwiebel ist ein Allround-Talent, sowohl im Bezug auf Gesundheit, als auch in der Küche.

Anwendungsbereich der Zwiebel

Die unterschiedlichen Farben von Zwiebeln (weiss, grünlich, gelblich, rötlich) sind unter anderem auf das Anbauklima zurückzuführen. Das Klima entscheidet aber auch über die Schärfe der Zwiebel.

So vielseitig, wie der Geschmack, ist ebenso die Verarbeitungsmöglichkeit in der Küche.

Roh gegessen entfaltet die Zwiebel ihre volle Kraft, allerdings ist dies nicht jedermanns Sache. Dieses Problem kann durch Anbraten oder Dünsten der Zwiebeln verhindert werden. Dadurch verbreitet sie ein natürlich-mildes Aroma und passt zu nahezu jedem Gericht.

Zwiebelsaft und -sirup gilt als altes Hausmittel. Unter anderem kann man damit hartnäckigen Atemwegserkrankungen vorbeugen.

Zwiebel schneiden ohne Tränen will Gelernt seinZwiebel schneiden ohne Tränen will Gelernt sein (Foto by: Ipolstock / Depositphotos)

Zwiebeln in der Küche – Tipps

  • weisse Zwiebeln bestechen vor allem durch ihr süssliches Aroma. Sie passen sehr gut zu italienischen und spanischen Gerichten.
  • Frühlingszwiebeln passen sehr gut zu Salaten. Durch ihren milden Geschmack stellen sie einen wahren Genuss in der leichten Sommerküche dar.
  • kleine Perlzwieblen verfeinern geschmort jegliche Art von Fleisch. Kurz anbraten – fertig.
  • beim Kauf von Zwiebeln sollte man unbedingt darauf achten, dass sie keine Triebe aufweisen. Das könnte möglicherweise auf eine verdorbene Zwiebel hinweisen.
  • kleine, dunkle Zwiebeln sind sehr geschmacksintensiv und besonders würzig. Verleihen Sie Ihren Gerichten damit das gewisse Etwas. Wer es milder mag, der greift auf helle, grosse Zwiebeln zurück.
  • bei der Zubereitung von Zwiebeln sollte darauf geachtet werden, dass diese erst kurz vor dem Kochen geschält und geschnitten werden. Ansonsten verlieren sie viel an Aroma.
  • jeder kennt ihn: den Albtraum des Zwiebelschneidens. Kaum setzt man das Messer an, schon beginnen die ersten Tränen zu fliessen. Und das nicht ohne Grund: unsere Augen wehren sich gegen die schwefelhaltigen Dämpfe der Gewürzpflanze. Viel kann man nicht gegen tun, dennoch ein kleiner Tipp: während des Schneidens einfach ein wenig Wasser in den Mund nehmen.

Obwohl die Zwiebel selten eine Hauptrolle in der Küche spielt, kann man sich Speisen ohne die leckeren Gewürzzwiebeln kaum noch vorstellen. Mit ein paar Tränen lassen sich Gesundheit und guter Geschmack wunderbar vereinen.

Weitere Rezepte mit Zwiebel:


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