Bärlauch

Bärlauch – bis vor wenigen Jahren noch eher eine Rarität in unserer Küche – hat sich zu einem der beliebtesten Saison-Gewürze hochgearbeitet. Ganzjährig wird er als Alternative zu Knoblauch sehr geschätzt, löst er doch trotz eines ebenso kräftigen Aromas keinen lästigen Körper- oder Mundgeruch aus.

BärlauchBärlauch (Foto by: biitli / Depositphotos)

Damit ist Bärlauch die perfekte Alternative für alle, die den Geschmack von Knoblauch zwar mögen, die dem Genuss folgende Knoblauchfahne aber nicht. Bärlauch, auch als Waldknoblauch bezeichnet wächst rosettenförmig mit lanzettenförmigen, hellgrünen Blättern, die bis zu 40cm lang werden können.

Damit sieht der Bärlauch dem Maiglöckchen, der Herbstzeitlose und dem Aronstab sehr ähnlich, was man beim Sammeln gegen Ende der Bärlauch-Saison unbedingt beachten muss, da bei einer Verwechslung akute Lebensgefahr besteht.

Herkunft & Saison

Bärlauch war bereits den Germanen bekannt und wurde schon damals genutzt. Heute wird er vor allem in Nordasien und Europa angebaut. Es. Bärlauch kann von März bis April geerntet werden.

Während dieser Zeit kann er auf dem Markt frisch bezogen oder selbst im Wald gepflückt werden. Sobald der Bärlauch zu blühen beginnt, schmecken seine Blätter nicht mehr angenehm.

Geschmack

Bärlauch bringt ein intensives, knoblauchartiges Aroma mit sich, ohne aber wie Knoblauch eine Knoblauchfahne am nächsten Tag zu verursachen. Ausserdem fehlt dem Bärlauch die leichte Schärfe, wie sie frischer Knoblauch hat.

Verwendung in der Küche

Bärlauch kann nicht getrocknet eingelagert werden. Daher muss er frisch verarbeitet, eingefroren oder eingelegt werden. Er kann auch zu Bärlauchöl oder Pesto verarbeitet und so haltbar gemacht werden. Pesto, als Würzmittel in Butter, Quark, Pasta oder in Suppen.

Wird Bärlauch zu lange gekocht oder gebraten, verliert er einen Grossteil seines Aromas. Als Würzmittel eingesetzt sollte er daher erst gegen Ende zugegeben werden. In Pesto wird er roh verwendet. Viele neue Rezepte mit Bärlauch findet ihr auf GuteKueche.ch.

Wirkung

Bärlauch schmeckt nicht nur lecker, er hat auch positive Auswirkungen auf den Körper. Insbesondere kann er Verdauungsbeschwerden und Blähungen abmildern, den Appetit anregen sowie den gesamten Verdauungsapparat unterstützen.

Ausserdem wird durch Bärlauch der Stoffwechsel in Gang gebracht und der Cholesterinspiegel kann gesenkt werden. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Bärlauch die Konzentrationsfähigkeit fördern kann.


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