Kokosnuss

Seit wir hierzulande entdeckt haben, wie lecker Kokosnüsse und ihre Produkte schmecken, wird die Frucht auch bei uns stets beliebter. Hier könnt wichtige Informationen zur Kokosnuss nachlesen und erfährt, weshalb sie so gesund ist.

KokosnussBei der Kokosnuss handelt es sich um eine Steinfrucht. (Foto by: belchonock / Depositphotos)

Wer in den Tropen lebt und eine Kokospalme besitzt, kann sich glücklich schätzen: Das Fruchtfleisch der Kokosnuss ist gesund und nahrhaft. Kokoswasser löscht den Durst. Man kann es auch fermentieren und daraus einen Kokoswein herstellen. Die Schale und ihre Fasern eignen sich als Brennholz, Dämmmittel, Material für Matten oder Trinktasse. Kurz gesagt, die Kokosnuss ist ein wahrer Tausendsassa.

Allgemeine Informationen

  • Bei der Kokosnuss handelt es sich um eine Steinfrucht.
  • Die Frucht kann bis zu 40 cm Durchmesser aufweisen und über 2 Kilo schwer werden.
  • Kokosnüsse stammen ursprünglich aus Indonesien.
  • Sie gedeihen generell in tropischen Gebieten in Meeresnähe.
  • Unter anderem importieren wir die Früchte aus Sri Lanka, Malaysia, Indien, Brasilien oder von der Elfenbeinküste.
  • Um das wertvolle Kokoswasser zu gewinnen, erntet man die Kokosnüsse, wenn sie noch grün und weich sind. Pro Frucht sind das um die fünf Deziliter.
  • Kokosnüsse benötigen etwa ein Jahr, bis sie reif sind.

Produkte aus Kokosnuss

Wie oben beschrieben, handelt es sich bei dieser Frucht um ein äusserst vielseitig verwertbares Produkt. Hier ein paar Beispiele:

  • Kokosöl
  • Kokosmehl
  • Kokosmilch
  • Kokoswasser
  • Kokosblütenzucker

Darüber hinaus werden die Früchte in der Kosmetikbranche verwendet.

Saison

Kokosnüsse werden wie alle exotischen Früchte importiert. Sie kennen keine spezielle Saison und wachsen das ganze Jahr über.

Aroma

Die Frucht verwöhnt uns mit ihrem ureigenen Aroma, das exotisch, leicht süsslich mit einer leicht nussigen Note schmeckt. Kokosnüsse passen perfekt in die süsse als auch die deftige Küche.

Nährstoffe

Kokosnüsse sind sehr gesund - aber auch sehr fett- und demzufolge kalorienhaltig. Wer Gewichtsprobleme hat, sollte die leckeren Exoten nicht in rauen Mengen geniessen.

  • Sie enthalten Kalzium, Magnesium, Phosphor und Kalium.
  • Zudem liefern sie zahlreiche B-Vitamine und Vitamin C.
  • Sie sind voll von Ballaststoffen, aber arm an Kohlenhydraten.
  • Die vielen gesättigten Fettsäuren stabilisieren die Cholesterinwerte und helfen Herzkrankheiten vorzubeugen.
  • Sie weisen antibakterielle Eigenschaften auf.
  • Sie unterstützen die Blutbildung.
  • Das Kokoswasser gilt als isotonisches Getränk und ist für Ausdauersportler interessant.

Kokosnuss-InfoNäheres zur Kokosnuss (Foto by: GuteKueche.ch)

Haltbarkeit

Bei uns im Angebot erhalten wir Früchte, deren äussere Schale bereits weg ist. Die ganze Kokosnuss könnt ihr im Kühlschrank problemlos ein paar Wochen lagern. Einmal geöffnet, solltet ihr sie jedoch rasch konsumieren.

Kokosnuss öffnen

Es ist nicht ganz einfach, durch die harte braune Schale ans delikate Fruchtfleisch zu gelangen. Hier erklären wir euch, wie ihr am besten vorgeht:

  1. Jede Kokosnuss hat drei Keimlöcher. Sucht das weichste und schneidet es mit einem Messer oder Schraubenzieher ein.
  2. Stecht auf der Gegenseite zum ersten Keimloch ein zweites Loch. Giesst nun das Kokoswasser ab - und bewahrt es auf für den nächsten grossen Durst.
  3. Lasst die Kokosnuss auf dem Auffanggefäss so liegen, dass alle Flüssigkeit abtropfen kann.
  4. Die Frucht mit einem Hammer an der dicksten Seite klopfen, während ihr sie um die Längsachse dreht.
  5. Weiterklopfen, bis ein Riss entsteht und sie entzweispringt.
  6. Nun mit einem Messer das Fruchtfleisch vorsichtig auslösen.

Achtet beim Einkauf darauf, dass die Kokosnuss nicht hohl tönt und im Innern noch Flüssigkeit vorhanden ist. Blubbert es beim Schütteln nicht, ist die Frucht nicht mehr frisch.

Verwendung in der Küche

  • Kokoswasser ist ein herrlicher, mineralstoffreicher Durstlöscher, besonders nach einer körperlichen Anstrengung.
  • Kokosstreuseln könnt ihr im Müesli verwenden, sie über Gebäck streuen oder daraus selbst Kokosmilch herstellen.
  • Kokosmehl nehmt ihr zum Backen, ein glutenfreier Ersatz für Weizenmehl.
  • Mit Kokosmilch zaubert ihr leckere Currys, verfeinert Gemüsesuppen oder stellt vegane Cremes her.
  • Kokosfett und Kokosöl sind dasselbe. Es eignet sich hervorragend zum Braten und Frittieren. Gerichte, für die ihr Kokosfett hernehmt, duften kaum nach Kokosnuss. Sie erhalten damit lediglich eine dezent exotische Note.
  • Kokosblütenzucker sagt man einen tieferen glykämischen Index nach als raffiniertem Zucker. Der berüchtigte Heisshungerrast sollte damit also ausbleiben. Allerdings handelt es sich noch immer um Zucker und sollte ebenfalls nur wohl dosiert genossen werden. Ihr könnt den weissen Zucker eins zu eins durch Kokosblütenzucker ersetzen. Letzterer hat allerdings einen ausgeprägten karamelligen Geschmack.

Köstliche Kokosnuss-Rezepte:

Weitere tolle Rezepte mit Kokosnuss finden Sie in unserer Rezeptkategorie für Kokosnuss Rezepte.


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