Lecker gewürzt mit: Kresse!

Kresse gehört zu den beliebtesten Gartenkräutern und das, obwohl ihr Geschmack sehr eigenwillig ist. Frische Kresse erinnert mit ihrem scharfen Geschmack ein bisschen an Senf oder Rettich und aus diesem Grund werden in der Küche auch nur die zarten Keimlinge verwendet.

Kresse passt sehr gut auf Brote und ist sooo gesundKresse passt sehr gut auf Brote und ist sooo gesund (Foto by: hopsalka / Depositphotos)

Geschmackvoll würzen mit Kresse

Kresse gehört zur Familie der so genannten Kreuzblütergewächse und stammt ursprünglich aus Asien und dem Vorderen Orient, wo sie auch noch heute wild wächst. Die Kresse, die wir in Europa kennen, ist allerdings immer kultiviert. Als Gewürzkraut ist besonders die Gartenkresse beliebt, aber auch die Blüten der Kapuzinerkresse können gegessen werden.

Eher ungeeignet ist die Brunnenkresse, denn sie schmeckt besonders markant nach Senföl. Geerntet wird die Gartenkresse, die in der Küche Verwendung findet, immer als Keimling, da die reife Kresse durch ihre beissende Schärfe nicht mehr geniessbar ist. Kresse ist nicht nur eine Bereicherung für die Küche, sondern auch noch sehr gesund. Winter zu fast allen Speisen gegeben, denn sie war eine wichtige Nahrungsergänzung, wenn in der kalten Jahreszeit frisches Obst und Gemüse rar waren.

Vielfältige Kresse

Mit Kresse kann die Küche auf vielerlei Art bereichert werden. Besonders beliebt ist Gartenkresse als Zugabe zu Suppen. Gemüse- und auch frische Suppen, die mit Kresse gewürzt werden, bekommen einen sehr pikanten Geschmack. Aber auch zu Eierspeisen, wie Rührei oder auch zu einem Omelette, passt frische Kresse hervorragend. Alle, die gerne einen Salat essen, können durch ein bisschen Kresse den Geschmack aufpeppen. Im Sommer, wenn gegrillt wird und verschiedene Dips zum Fleisch oder Fisch gereicht werden, dann sollte immer einer der Dips Brot streuen, mit Butter oder Schmalz.

Kresse auf der Fensterbank

Wie viele andere Gartenkräuter kann man auch Kresse zu Hause auf der Fensterbank oder im Garten und auf dem Balkon selbst ziehen. Da Kresse recht anspruchslos ist, kann sie im Kräuterbeet im Garten, im Blumenkasten auf dem Balkon, aber auch in kleinen Tontöpfen auf der Fensterbank gezogen werden.

Besonders Kindern macht es viel Spass, ihre eigene Kresse zu pflanzen und zuzusehen, wie sie schon nach einer Woche aus der Erde guckt. Der Kressesamen sollte zunächst in feuchtem Küchenpapier oder auch in feuchter Watte bleiben, bis er anfängt zu keimen und dann in einen Topf mit Erde gepflanzt werden.

Je wärmer Kresse steht, umso schneller wächst sie auch, ein sonniges Plätzchen ist also ideal. Wenn die ersten Keimlinge gross genug sind, was ungefähr nach vier bis fünf Tagen der Fall ist, dann kann man die Kresse abschneiden und damit nach Belieben würzen.

Kresse ist immer eine Zierde für die Fensterbank, eine tolle Dekoration für den Tisch und auch als Geschenk in einem hübschen kleinen Topf immer sehr beliebt. Besonders in der Osterzeit ist das Pflanzen von Kresse im Blumentopf eine feine Sache, denn frische Kresse passt sehr gut zu hart gekochten Eiern.

Kresse gehört nicht umsonst zu den beliebten Gartenkräutern, denn Kresse ist gesund, schmeckt sehr gut und man kann sie ohne Probleme schnell und einfach ziehen!

Weitere Rezepte mit Kresse:


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