Wintergemüse: Vielfalt am Teller

Spätherbst und Winter das heisst vor allem, dass wieder leckeres Wintergemüse auf seine Ernte wartet. Endlich kann sich der ambitionierte Hobbykoch an das lang ersehnte Werk machen.

Kohlsorten bereichern den WinterspeiseplanKohlsorten bereichern den Winterspeiseplan (Foto by: iStock_000008514762)

Wintergemüse ist gesund

Bei Rosenkohl, Roter Beete und Grünkohl läuft jedem das Wasser im Mund zusammen wenn man nur dran denkt. Neben Kartoffeln, Karotten und Rettich wartet die Erntezeit im Winter auch mit eher unbekannten Vertretern auf wie Steckrübe, Schwarzwurzel, Meerrettich. Allein die Vielfalt der Zubereitung von Kartoffeln ist nahezu unerschöpflich.

Pürree, Pell- oder Salzkartoffeln, Brat- oder Ofen- oder Schwenkkartoffeln sowie als herrlicher Kartoffelsalat. Wurzelgemüse sind reich an Zellulose und deshalb auch äußerst gesund. Gerade im Winter wichtig! Durch die Ballaststoffe hat der Magen-Darm-Trakt immer etwas zu tun, die Temperatur ist konstant, und das stärkt gegen die üblichen Erkältungen im Winter. Zudem haben Wintergemüse einen hohen Anteil an Mineralstoffen und Vitaminen.

Tipss zur Zubereitung

Speziell aus Kartoffeln, Karotten und Sellerie aber auch Kohl lassen sich kreative zaubern, die nicht einfach nur matschig und nach nichts schmecken müssen, sondern durchaus Restaurantansprüche genügen können. Besonders wichtig bei Knollengemüse ist die Zubereitungszeit je nach Gericht, entweder auf den Punkt gegart oder leicht pürreeartig. Gerade die Kohlrübe ist da aus der Mode gekommen.

Viele kennen dieses Gemüse noch aus ihrer Kindheit von der Großmutter. Als Armenspeise abgetan, war sie lange von der Speisenplanung ausgenommen. Doch zusammen mit Sellerie und Karotten und einem Stück Suppenfleisch lässt sich ein Eintopf kreieren der besonders durch seine leichte Süße besonders bei Kinder gut ankommt. In der Kategorie Salat sind Wintergemüse auch oberste Liga. Denn sie sind viel vielseitiger als ihre Verwandten aus dem Sommer.

Gerade Nüsslisalat kann mit fast jeder feinen Zutat wie Meerrettich, Äpfeln (Obst allgemein) oder Hülsenfrüchten sowie Kartoffeln (nicht nur als Dressing) zu einem Außergewöhnlichen Gericht verfeinert werden. Sämtliche Kohlgemüse kann man abkochen und können dann mit speziellen Essigsorten, Obst mit viel Säure, Speck oder roten Zwiebeln hervorragend zu länger haltbaren Salaten zubereitet werden, die dann auch noch ein gewisses Staunen auslösen.


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