Randen

Randen sind ein beliebtes Rübengemüse. Sie werden gerne als Salat zubereitet, aber auch als Saft getrunken. Das rote Fruchtfleisch der Randen ist dabei besonders reich an wertvollem Kalium und Eisen.

Randen sind den gesamten Winter erhältlichRanden sind den gesamten Winter erhältlich (Foto by: belchonock / Depositphotos)

Allgemeines

Randen sind in anderen Regionen und Ländern auch als Rote Bete, Rahner, Ronen, Randig oder als Rote Rüben bekannt. Sie zählen zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und sie sind mit dem Mangold und der Zuckerrübe verwandt. Bei Randen handelt es sich um ein rotes Rübengemüse. Die Rübe wächst an der krautigen Randenpflanze unter der Erde. Charakteristisch für Randen ist das intensiv rote, fleischige Fruchtfleisch. Auch die äussere Haut ist Rot. Allerdings gibt es auch vereinzelt Varianten in weisser oder gelber Farbe. Die Form der Rübe ist meist rund oder oval. Sie erreicht dabei oftmals ein Gewicht zwischen 100 bis 600 Gramm.

Herkunft

Die Ursprünge der Rande werden in Nordafrika vermutet. Die Römer brachten das Gemüse nach Mitteleuropa. Sie stammt von der Wildbete oder Wilden Rübe ab und erhielt durch eine Weiterzüchtung die gleichmässige Färbung. Zum Wachsen benötigt die Rande einen wasserhaltigen, humosen und lehmigen Boden. Dieser sollte zugleich tiefgründig sein, damit sich die tief wurzelnde Pflanze richtige entwickeln kann. Dabei kann das Gemüse in allen Ländern mit gemässigtem Klima angebaut werden.

Saison

Randen haben von August bis November Hauptsaison. Sie werden allerdings das ganze Jahr über angeboten. Ab dem Winter sind im Handel Lagerranden erhältlich. Neben den frischen Rüben werden Randen auch eingelegt als Sauerkonserven angeboten.

Geschmack

Randen haben einen saftigen und leicht säuerlichen Geschmack.

Randen werden für Salat im Ganzen gekochtRanden werden für Salat im Ganzen gekocht (Foto by: tycoon / Depositphotos)

Verwendung in der Küche

Randen können gekocht als Salat oder auch als Beilage zu Kurzgebratenem zubereitet werden. Der Saft der Knollen wird auch gerne als Gemüsesaft verwendet. Mit diesem Saft können allerdings auch Speisen wie zum Beispiel Pasta, eine ansprechende Farbe. Sollen Randen gekocht werden, dann ist es wichtig, die Frucht nicht zu verletzten. Ansonsten könnte während des Kochens der rote Saft austreten. Deshalb werden Randen vorsichtig gewaschen und anschliessend im Ganzen und mit Schale gekocht. Nach der Kochzeit lässt sich die Schale sehr gut von der Frucht lösen. Der Geschmack der Randen kommt besonders gut zur Geltung, wenn dieses mit Salz, Zucker, Zwiebeln und Rotwein gewürzt wird. Aber nicht nur die Rübe, sondern auch die Blätter können gekocht als Gemüse zubereitet werden. Dazu eignen sich am besten die Blätter von Randen, welche in der Hauptsaison erhältlich sind.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Werden Randen frisch gekauft, dann können sie im Gemüsefach des Kühlschranks zwei bis vier Wochen gelagert werden. Allerdings eignet sich das Gemüse auch zum Einfrieren. Zuvor sollten die Rüben allerdings kurz gedünstet und die Schale entfernt werden. Dann können Sie in der Tiefkühltruhe bis zu zwölf Monate gelagert werden.

Nährwert/Wirkstoffe

In Randen sind viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralien enthalten. Dabei ist das Gemüse besonders reich an Kalium und Eisen. Auch Magnesium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Folsäure, Vitamin C und E und B-Vitamine sind in diesem Gemüse enthalten. Die rote Farbe verdanken die Rüben dem Betanin, welches in hoher Konzentration in den Randen enthalten ist. Aufgrund des relativ hohen Gehalts an Kohlenhydraten liegt der Brennwert der Randen bei durchschnittlich 41 Kilokalorien bei 100 Gramm.


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