Bambussprossen

Die überaus drolligen Pandabärchen können sich nicht irren: Bambus schmeckt lecker. Bambussprossen verwenden wir vor allem in asiatischen Gerichten. Da es auch in der Küche Spass macht, immer wieder etwas Neues auszuprobieren, haben wir für euch das Thema Bambussprossen aufgegriffen.

Infos-BambussprossenDas asiatische Gemüse sollte nie roh genossen werden. (Foto by: bhofack2 / Depositphotos)

Allgemeine Informationen

  • Bei Bambus handelt es sich um schnell wachsende Gräser.
  • Es gibt 45 Gattungen – und man unterscheidet zwischen etwa zweihundert verschiedenen Arten von Bambussprossen.
  • Bambusgräser werden nicht nur zum Essen genutzt. Sie dienen auch der Herstellung von Möbeln, Textilien oder Haushaltsgeräten.
  • Ausser in Europa und der Antarktis werden Bambussprossen auf der ganzen Welt kultiviert.
  • Die Sprossen können bis zu 30 cm lang werden. Solange sie nicht verholzen, sind sie essbar.
  • Der essbare Teil der Sprossen wächst tief in den Böden und liegt unter den Blättern versteckt. Um den Kern freizulegen, muss man die Blätter erst entfernen.

Herkunft und Saison

Ursprünglich stammen Bambussprossen aus Ostasien. Für Länder wie Japan, China oder Thailand stellt der Anbau von Bambussprossen einen wichtigen Wirtschaftszweig dar. Da immer irgendwo Saison ist, erhalten wir das Gemüse das ganze Jahr über, zumal wir es sehr oft in konservierter Form erhalten. Für frische Bambussprossen müssen wir in einen grösseren Asia-Shop gehen.

Geschmack

Bambussprossen lassen sich wie folgt beschreiben: zart in der Konsistenz, knackig im Biss und mild im Aroma.

Nährwerte / Wirkstoffe

  • Bambussprossen gelten nicht als wahre Vitamin- und Nährstoffbomben.
  • Sie liefern in geringen Mengen Vitamin C und A sowie Kalzium, Kalium und Magnesium.
  • Hingegen weisen Bambussprossen einen hohen Gehalt an Kieselsäure auf.
  • Mit 17 Kalorien pro 100 Gramm kann man sie als sehr kalorienarm bezeichnen.
  • In rohen Bambussprossen finden wir die giftige Blausäure – das asiatische Gemüse sollte deshalb immer erst gekocht werden.

Infos zu Bambussprossen.Die Sprossen schmecken herrlich als Gemüsebeilage zu Fleisch oder Fisch. (Foto by: GuteKueche.ch)

Aufbewahren und Haltbarkeit

Bambussprossen aus der Dose, dem Glas oder getrocknet könnt ihr lange lagern – zudem steht das Verfalldatum auf der Verpackung. Frische Sprossen könnt ihr im Salzwasser eingelegt im Kühlschrank einige Tage aufbewahren.

Verwendung in der Küche

Dass Bambussprossen frisch sind, erkennt ihr daran, dass sich ihr Fleisch sich fest anfühlt und dieses eine hellgelbe Farbe aufweist. Zum Kochen schneidet ihr das Gemüse in Stücke. Die Kochzeit kann zwischen 15 und 20 Minuten betragen.

Die Sprossen schmecken herrlich als Gemüsebeilage zu Fleisch oder Fisch. Reis und kräftig gewürzte Bambussprossen ergeben eine einfache, vegetarische Mahlzeit. Auch die chinesische Nudelsuppe und die japanische Misosuppe könnt ihr mit Bambussprossen ergänzen.

Bestens passen sie in Currygerichte und asiatische Wokpfannen. Die Inder lieben es, Bambussprossen in Essig einzulegen und mit scharfen Gewürzen zu veredeln. In Asien stellt man aus Bambussprossen auch gerne Tee her – man sagt ihm eine heilende Wirkung nach.

Köstliche Rezepte mit Bambussprossen:

Weitere tolle Bambussprossen-Rezepte findet ihr in unseren Rezeptkategorien für Asiatische Rezepte  und Japanische Rezepte.


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