Federkohl

Federkohl gilt als wandelbares Wintergemüse und patenter Vitaminlieferant im kalten Halbjahr. In den letzten Jahren setzte das lange in Vergessenheit versenkte Gemüse zu einem Höhenflug an: Es gilt heute als chic, mit Federkohl zu kochen. Zu Recht. In unserem Beitrag erklären wir, warum.

Federkohl-InfosFederkohl ist reich an Vitamin B6, C und K. (Foto by: Anna_Shepulova / Depositphotos)

Allgemeine Informationen

  • Federkohl kennen wir unter mehreren Namen: Grünkohl, Braunkohl oder Krauskohl.
  • Kochinfluencer starteten den Hype um diesen Superfood unter seinem englischen Namen Kale, was weitaus stylisher tönt als Federkohl.
  • Es handelt sich um ein robustes Wintergemüse, das bis zu minus 15 ° Celsius übersteht.
  • Hobbygärtner wissen: Das Gemüse wird erst nach den ersten Frostnächten geerntet – denn um seine Bitterstoffe etwas zu mildern, benötigt diese Kohlart die Kälte.
  • Das Blattkohlgemüse erkennen wir an seinen krausen Blättern und der dunkelgrünen Farbe.
  • Wer ein Rezept mit Baby Kale entdeckt: Hier handelt es sich um junge Federkohlpflanzen. Sie sind besonders zart im Biss und milder im Aroma.

Herkunft und Saison

Federkohl wird in Nord- und Westeuropa angebaut. Das Schöne ist, wir erhalten auch bei uns im Supermarkt Krauskohl aus lokalem Anbau. Da es sich um ein typisches Wintergemüse handelt, finden wir es frisch im Winterhalbjahr im Angebot. Gefroren können wir Federkohl das ganze Jahr kaufen.

Geschmack

Federkohl schmeckt etwas herb-bitter und mild-süsslich – eine interessante Kombination. Seine Zugehörigkeit zur Kohlfamilie kann er nicht verbergen.

Nährwerte / Wirkstoffe

  • Federkohl ist reich an Vitamin B6, C und K.
  • Er liefert sattsam Fohlsäure, ein für uns Menschen lebenswichtiges Vitamin.
  • Zudem enthält er Kalzium, das für starke Knochen sorgt.
  • Grünkohl wirkt entwässernd und fördert die Blutbildung.
  • Figurbewusste mögen den Krauskohl, weil er so wenig Kalorien enthält.

Infografik-FederkohlNähere Infos zu Federkohl. (Foto by: GuteKueche.ch)

Aufbewahren und Haltbarkeit

Um in den Genuss der vollen Ladung Vitamine und Nährstoffe zu gelangen, solltet ihr Federkohl nicht länger als drei, Maximum vier Tage im Kühlschrank lagern. Wer ihn nicht sofort verwerten kann, hat die Möglichkeit, das Gemüse tiefzufrieren.

Verwendung in der Küche

Wichtig ist, dass ihr euren Federkohl vor dem Zubereiten sehr gut wäscht. Das gibt etwas Arbeit, weil sich einiges an Erde in den krausen Blättern ablagern kann. Danach entfernt ihr die Strünke. Wie Spinat fällt Federkohl beim Wärmen stark in sich zusammen, weshalb ihr grössere Mengen nehmen müsst und eine volle Portion zuzubereiten.

Federkohl könnt ihr wie Spinat als Beilage zubereiten. Der Krauskohl harmoniert wunderbar mit Aromagebern wie Ingwer, Kokosraspeln, Curry, Zwiebeln und Knoblauch. Als lauwarmen Salat oder mit geschwellten Kartoffeln schmeckt Federkohl ausgezeichnet.

Besonders gehypt werden Kale Chips, die ihr problemlos selbst zubereiten könnt. Als trendig gilt er auch im Green Smoothie, etwa mit Apfel, Mango oder Orange.

Tolle Rezepte mit Federkohl:

Mehr Federkohl-Rezepte findet ihr in unserer Rezeptkategorie für Kohl- und Kabisrezepte.


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