Gartenkresse

Die aus Asien stammende Gartenkresse bereitet vor allem unseren Kindern grosse Freude beim säen und ernten. Der Geschmack erinnert ein wenig an Rettich und am liebsten werden die Kräuter für Salat verwendet oder auf einem Butterbrot verspeist.

GartenkresseGartenkresse (Foto by: jalmalen / Depositphotos)

Die Gartenkresse, verwandt mit der Brunnenkresse und dem mehrjährigen Pfefferkraut, ist eine sehr schnell wachsende, vitaminreiche Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Sie kann das ganze Jahr über auf nassem Küchenpapier im Zimmer gezogen werden. Fast jeder hat als Kind daheim oder im Chindsgi Gartenkresse gesät und zugesehen, wie rasch aus dem Samen ein Pflänzchen wird. Schon nach wenigen Tagen kann die Gartenkresse geerntet werden. Wie könnte man die Jüngsten besser motivieren, gesunden Salat mit Begeisterung zu essen, als wenn dieser mit Kresse aus eigener Ernte serviert wird.

Herkunft & Saison

Da die Kresse in West- und Zentralasien häufig wild vorkommt, wird angenommen, dass sie ursprünglich aus dieser Region stammt. Schon die Griechen und Römer schätzten die Würzpflanze und selbst in alten Pharaonengräbern wurden Samen gefunden. Nicht ohne Grund ist die pflegeleichte und anspruchslose Pflanze bis heute verbreitet und beliebt: Steht sie uns doch das ganze Jahr über zur Verfügung und liefert auch im Winter günstig und rasch wertvolle Vitamine. Im Freiland wächst die Kresse von Frühjahr bis Herbst.

Geschmack

Die Blättchen der Gartenkresse haben einen herb-bitteren bis scharfen Geschmack, der an Rettich oder Senf erinnert. Daher hat sie auch ihren Namen, denn im Althochdeutschen bedeutet "cresso" scharf. Allerdings lässt die Schärfe rasch nach, sodass auch Kinder die Kresse mögen.

Wirkung

Anstelle zur Nahrungsergänzung aus der Apotheke, sollte viel öfters zur Kresse gegriffen werden! Diese kleine Heilpflanze hat es in sich, sie ist ein wahres Paket an

  • Eisen
  • Kalzium
  • Vitamin C
  • B-Vitaminen und
  • Folsäure

Die Gartenkresse regt den Stoffwechsel an und wirkt sich wohltuend auf die Leber aus. Sie reinigt den Darm und hilft, den Mineralstoffhaushalt auszugleichen. Da sie auch eine harntreibende Wirkung hat, sollte sie von Personen, welche öfters an Blasenentzündungen leiden, regelmässig zur Vorbeugung verzehrt werden.

Verwendung in der Küche

Die Keimlinge werden meistens roh verwendet. Sie schmecken lecker

  • auf Butterbrot
  • ergänzen Salate
  • in Quark- oder Eierspeisen
  • gibt auch Suppen und Saucen eine interessante Note
  • zum Würzen von Bratkartoffeln
  • zum Würzen von einem deftigen Erbsenpüree
  • in Omeletts
  • in Reibekuchen
  • als Zutat in vitaminreichen Smoothies
  • zum Dekorieren von Speisen

Ihren festen Platz hat sie als eines der sieben Kräuter, welche in eine Frankfurter Grüne Sauce gehören. Natürlich passt sie auch wunderbar zu fast allen Salaten und sorgt für Abwechslung auf dem Rohkostteller.

Köstliche Gartenkresserezepte:


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