Wie kocht man Nudeln?

Nudeln sind bei Alt und Jung gleichermassen beliebt. Die meisten Kinder essen gerne Spaghetti mit Tomatensosse, aber auch bei älteren Menschen kommen immer mal wieder Nudeln auf den Tisch. Diese sättigen sehr gut und sind auch vielfältig einsetzbar.

Nudeln kochen leicht gemachtNudeln kochen leicht gemacht (Foto by: Kzenon / Depositphotos)

Hier bei uns in der Schweiz werden nur die Bandnudeln als Nudeln bezeichnet. Alle anderen Arten wie beispielsweise Makkaroni, Spirelli, Spaghetti, Muschelnudeln, Sternchennudeln, Buchstabennudeln und Hörnli bezeichnen wir eigentlich als Pasta beziehungsweise Teigwaren. Damit aber auch unsere deutschen und österreichischen Interessenten die Anleitungen und Rezepte finden, sprechen wir hier ausnahmsweise von Nudeln.

Beim Nudeln-Kochen sollten Sie folgendermassen vorgehen

Nehmen Sie einen ausreichend grossen Topf, in dem die Nudeln sehr gut aufgehen können. Für 100 g Nudeln benötigen Sie ungefähr einen Liter Wasser. Bringen Sie das Wasser zum Kochen und geben Sie dann die Nudeln, etwas Salz und ein paar Tropfen Speiseöl in das kochende Wasser. Das Speiseöl verhindert das Überkochen der Nudeln. Die Nudeln lieben es, wenn sie einige Minuten auf hoher Flamme kochen können, erst danach sollten Sie den Regler der Herdplatte um die Hälfte nach unten drehen.

Die benötigte Kochzeit steht auf der jeweiligen Packung. Lieben Sie die Nudeln al dente, halten Sie die Kochzeit ein. Sollen sie etwas weicher sein, geben Sie circa eine Minute Zeit dazu. Wer selbst zubereitete Nudeln kochen möchte, benötigt dafür nur zwei bis drei Minuten. Nehmen Sie dann eine Nudel aus dem Topf und probieren Sie diese auf ihre Bissfestigkeit. Sind Sie damit zufrieden, nehmen Sie den Topf vom Herd. Giessen Sie die Nudeln in einem Sieb, egal ob aus Metall oder Kunststoff, ab. Machen Sie jetzt bitte nicht den Fehler und geben über die Nudeln kaltes Wasser. Dadurch werden sie weich und matschig. Wer mag, kann in der Zwischenzeit in dem leeren Topf etwas Butter oder Margarine zergehen lassen. Geben Sie jetzt die Nudeln wieder in den Topf hinein und verrühren Sie diese mit der zerlassenen Butter beziehungsweise der Margarine.

Wer möchte, kann in einem Extratopf in Würfel geschnittene Salamischeiben in zerlassener Margarine kurz anbraten und dann auf die Nudeln geben. Somit bekommen diese einen wunderbar würzigen Geschmack.

Weitere Nudelgerichte

Nudeln können hervorragend zu verschiedenen anderen Speisen weiterverarbeitet werden. Wenn Sie also Reste übrig behalten oder gleich eine grössere Menge kochen, können Sie daraus beispielsweise warmen oder kalten Nudelsalat, verschiedene Suppen und Aufläufe machen. In den meisten Fällen wird aber - gerade bei Familien mit Kindern - kaum etwas übrig bleiben.

Wussten Sie eigentlich schon ...

... dass es Nudeln schon seit mehr als 4.000 Jahre gibt? Es wurden im Nordwesten Chinas in der Ortschaft Lajia konservierte Nudelreste gefunden, die zu dieser Zeit hergestellt wurden. In Europa ist belegt, dass in Italien bereits im 12. Jahrhundert Nudelgerichte verzehrt wurden. Ab diesem Zeitraum traten sie ihren Siegeszug durch Europa an. ... dass in Italien die Nudeln aus Hartweizengriess hergestellt werden, während sie in Deutschland und Österreich generell aus Weizengriess und Eiern hergestellt werden. Deshalb werden sie hier auch als Eierteigwaren bezeichnet. ... asiatische Glasnudeln aus Mungobohnenstärke hergestellt werden, während für die Herstellung der asiatischen Reisnudeln - wie wäre es anders zu erwarten - Reismehl verwendet wird?

In China werden auch Mie- und Eiernudeln produziert, die den italienischen Spaghetti ähneln sollen. Auch in Japan sind Nudeln sehr beliebt. ... die längste Nudel der Welt im Jahr 2004 von einem Chinesen in Wien unter notarieller Aufsicht aus einem Stück Teig, welches ein Gewicht von 1.500 g hatte, hergestellt wurde? Sie mass damals 180 Meter und reichte zur Verköstigung von 50 Personen. Der vorherige Rekord lag bei gerade einmal knapp 56 Metern.


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