Bohnen

Bohnen, auch bekannt als Phaseolus vulgaris wachsen an der Gartenbohne in Hülsen heran. Die eiweißreichen Hülsenfrüchte sind in vielen Sorten und Farben erhältlich und können deshalb zu vielen Gerichten gereicht werden.

Bohnen werden als Grüne Bohne, Fäsölchen, Fisole, Stangenbohne, Buschbohne oder Strankerl bezeichnetBohnen werden als Grüne Bohne, Fäsölchen, Fisole, Stangenbohne, Buschbohne oder Strankerl bezeichnet (Foto by: Feverpitch / Depositphotos)

Allgemeines

Bohnen wachsen an der Gartenbohne, einer Busch- oder Kletterpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie zählt zudem zu den Schmetterlingsblütlern und ist auch unter anderen Bezeichnungen bekannt. So wird sie oftmals auch als Grüne Bohne, Fäsölchen, Fisole, Stangenbohne, Buschbohne oder Strankerl bezeichnet. Die Kletterpflanze erreicht dabei eine Höhe von rund zwei bis vier Metern und die Buschbohne wächst nur etwa bis zu 60 Zentimeter hoch. Die eigentlichen Bohnen der Pflanze wachsen in Hülsen heran. Diese können eine Länge von 5 bis 25 Zentimetern erreichen und sind in Farben wie Grün, Blau, Gelb oder auch Schwarz und Violett mit Streifen bekannt.

Die Samen im Inneren der Hülse können je nach Sorte unterschiedlicher Farbe sein. Dabei gibt es von Bohnen mehr als Hundert bekannte Sorten. Besonders bekannt sind dabei die grünen Filetbohnen mit einer besonders fleischigen Hülse, Wachsbohnen, die grünen Kernbohnen bei welchen nur die Bohnenkerne genutzt werden, junge Prinzessbohnen, rote Kidneybohnen und viele weitere.

Herkunft

Die Ursprünge der Bohne werden in Südamerika vermutet. Bereits um das Jahr 6.000 vor Christus wurde in Peru eine solche Pflanze entdeckt. Um das 15. Jahrhundert verbreitete sich die Gartenbohne besonders schnell in Amerika. Zu der Zeit entwickelte sich die Bohne zu den wichtigsten Nahrungspflanzen, neben dem viel genutzten Mais und dem Kürbis. Erst im 16. Jahrhundert fanden Bohnen ihren Weg nach Europa. Mittlerweile wird sie in Ländern der ganzen Welt genutzt. In der heutigen Zeit ist von der Pflanze allerdings nur noch die kultivierte Form bekannt.

Saison

Die Bohne hat im Sommer, bis in den Herbst hinein Saison. Insbesondere von Juni bis etwa Oktober können Hülsenfrüchte mit braunen oder weißen Bohnen erntefrisch gekauft werden. Jedoch werden sie auch im Treibhaus gezüchtet und sie werden auch im Glas, in Konserven und tiefgekühlt angeboten, sodass sie das ganze Jahr über erhältlich sind.

Geschmack

Bohnen sind in vielen Sorten erhältlich und so sind auch die Geschmacksrichtungen sehr unterschiedlich. Der Geschmack reicht von mild-buttrig, über herzhaft, bis hin zu einem intensiven, süßlichen Geschmack.

Verwendung in der Küche

Bohnen sollten nicht roh, sondern stets gegart verzehrt werden. So enthalten Bohnen giftige Eiweißverbindungen, welche beim Garen durch Kochen, Backen oder Braten zerstört werden. Aufgrund der Vielfalt an Bohnen können diese für die unterschiedlichsten Gerichte verwendet werden. Beliebt sind Bohnen in Suppen, Eintöpfen, als Gemüse zu Fleisch und Fisch oder in würziger in Tomatensoße.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Frische Bohnen benötigen Platz und sollten ohne Druck gelagert werden. Am besten ist dazu das Gemüsefach des Kühlschranks geeignet. Dort können sie bis zur Zubereitung zwei bis drei Tage lagern. Dabei sollte auf eine trockene Lagerung geachtet werden. Besonders locker liegen sie im Kühlschrank, wenn sie in einer aufgeblasenen Plastiktüte aufbewahrt werden.

Nährtwert/Wirkstoffe

Die Bohne ist mit einem Anteil von etwa 20 bis 25 Prozent ein sehr eiweißreiches Gemüse, bei einem zugleich geringen Fettanteil von durchschnittlich zwei Prozent. Zugleich sind sie reich an Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium und auch B-Vitamine sind in Bohnen enthalten. Aufgrund der Kombination der Inhaltsstoffe wird die Bohne auch als harntreibendes und zuckersenkendes Mittel eingesetzt. Auch als Tee werden die Wirkstoffe des Gemüses zur Linderung von Nieren- und Blasenerkrankungen getrunken.


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