Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen mit der richtigen Ernährung

Kennt ihr das? Der Lenz ist da, die Tage werden länger und die Natur erwacht zu neuem Leben. Aber ihr fühlt euch schlapp und kommt nicht in die Gänge. Ganz klar Frühlingsmüdigkeit. Glücklicherweise handelt es sich hier um keine Krankheit. Wir zeigen euch, wie ihr euer Formtief überwindet.

Frühjahrsmüdigkeit-ErnährungGesunde Kost hilft gegen Frühlingsmüdigkeit. (Foto by: luismolinero / Depositphotos)

Wie entsteht Frühlingsmüdigkeit?

Schuld daran, ist das Schlafhormon Melatonin. Ist es dunkel, schüttet unser Körper vermehrt Melatonin ins Blut – was uns müde und schläfrig werden lässt. Da im Winter die Nächte lang und die Tage kurz sind, speichern wir automatisch vermehrt Melatonin. Werden die Tage länger, muss der Körper den Stoffwechsel umstellen. Das braucht seine Zeit. Studien haben gezeigt, dass es bis im Mai dauern kann, bis der Körper den erhöhten Melatoninspiegel abgebaut hat. Die Folge ist, man fühlt sich müde und schlapp.

Tipps gegen die Frühlingsmüdigkeit

Es ist simpel: Mit der richtigen Ernährung und Bewegung an der frischen Luft machen wir der lästigen Frühlingsmüdigkeit den Garaus.

  • Gesunde Kost bei Frühjahrsmüdigkeit: Das wichtigste im Frühling ist, den Körper mit reichlich Vitaminen und Spurenelementen zu versorgen. Das heisst, wir sollten viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte essen. Nährstoffe, die der Körper speziell braucht, sind unter anderem die Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamine C, E, Folsäure, Eisen, Zink und Kalzium.
  • Auch Magnesium hilft gegen die Müdigkeit. Das kommt in Haferflocken , Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten vor.
  • Eisen ist wichtig für die Blutbildung, die Zellatmung und die Produktion von Energie in den Zellen: Deshalb ist es jetzt wichtig, eisenhaltige Lebensmittel wie Hirse, Amaranth oder Linsen zu verzehren. Wusstet ihr, dass Radieschen ein traditionelles Naturheilmittel gegen Frühjahrsmüdigkeit sind? Ab April enthalten sie besonders viel Eisen.
  • Eiweisshaltige Nahrung liefert neue Energie, und zwar dank Orexin, einem Botenstoff, der dafür sorgt, dass wir uns fit und energiegeladen fühlen. Als eiweisshaltige Nahrung gelten natürlich Eier sowie Tofu, Hülsenfrüchte, Fleisch und Milchprodukte. Das Schöne ist, es gibt eine riesige Fülle an tollen Eiweiss Rezepten.
  • Frühjahrsmüdigkeit mit Flüssigkeit bekämpfen: Trinken ist immer wichtig. Nicht nur im Frühling. Da die Flüssigkeit nebst dem Stoffwechsel auch die Nierentätigkeit ankurbelt, werden Stoffwechselabfälle schneller ausgeschieden. Viel ungesüsster Tee, stilles Wasser und ab und zu ein Green Smoothie wirken da Wunder.

Wenn ihr euch im Frühling speziell an Gesunde Rezepte oder Superfood-Rezepte haltet, könnt ihr fast nichts falsch machen.

Mit diesen Tricks bekämpft ihr die Frühlingsmüdigkeit ebenfalls

  • Wechselduschen machen munter und bringen den Stoffwechsel in Schwung.
  • Geht so viel wie möglich an die frische Luft und an die Sonne, um Vitamin D zu tanken.
  • Viel Bewegung in der Natur: Damit versorgt ihr euren Körper mit Licht. Zudem kurbelt ihr euren Kreislauf an, stärkt eure Abwehrkräfte und euer Körper produziert das Glückshormon Serotonin.
  • Aromatherapie: Ätherische Öle können wertvolle Stimmungsaufheller sein. Zitronengras soll das Immunsystem stimulieren, Bergamotte und Bitterorange sagt man eine belebende Wirkung nach und Geranie wirke anregend.
  • Sanftes Fasten gegen die Frühjahrsmüdigkeit: Manchmal tut es einfach gut, den Organismus etwas zu entlasten. Für schonende Fastentage ist uns der Körper dankbar und lohnt es uns mit neuem Wohlbefinden. Fastenzeit-Rezepte gibt es unterschiedliche. Wichtig ist, dass wir Rezepte aussuchen, die uns zusagen, sodass wir die Fastenzeit gut überstehen.
  • Der Frühling ist eine gute Jahreszeit, um unseren Körper zu entgiften und von innen zu reinigen. Nach dem Detoxen fühlen wir uns leicht, fit und voller Tatendrang.

Übrigens: Auch Meditationen und Massagen verhelfen euch zu neuer Energie und Lebensfreude.


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