Petersilie

Petersilie – hierzulande auch liebevoll Peterli genannt - findet sich in so gut wie jeder Küche. Sie ist sehr vielseitig einsetzbar und wird von fast jedem gemocht. Peterli schmeckt am besten frisch – ob direkt aufs Brot, in Salten oder pikanten Gerichten.

Glatte Petersilie weist ein stärkeres Aroma auf als die gekrauste Variante.Glatte Petersilie weist ein stärkeres Aroma auf als die gekrauste Variante. (Foto by: brebca / Depositphotos)

Petersilie gehört zu den bekanntesten und auch beliebtesten Gewürzen – ob als Garnitur oder als Gewürz, ob die krause oder die glatte Variante. Klar, sind ihre Verwendungsmöglichkeiten doch außergewöhnlich vielfältig. Außerdem kann man Petersilie fast nicht überdosieren. Die Peterli ist eine zweijährige Pflanze. Nach dem zweiten Erntejahr muss wieder neu angesät werden. Petersilie wird geerntet, indem die Stängel einfach über dem Boden abgeschnitten oder abgebrochen werden. Die Pflanze treibt dann immer wieder nach.

Herkunft & Saison

Die Petersilie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Auch heute noch ist sie dort heimisch, wird aber abgesehen von Asien beinahe überall auf der Welt angebaut. Wer selber keinen Garten hat, kann ganzjährig frische Petersilie kaufen. Von Juni bis November kommt sie aus Freilandanbau, für den Rest des Jahres aus dem Gewächshaus. Petersilie ist frisch als Bund oder im Töpfchen sowie gerebelt in getrockneter oder gefrorener Form erhältlich.

Geschmack

Die Petersilie schmeckt mild-würzig und vereint süßliche, scharfe und sellerieähnliche Geschmacksnuancen. Glatte Petersilie weist ein stärkeres Aroma auf als die gekrauste Variante.

Verwendung in der Küche

Petersilie gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Gewürzen. Sie harmoniert mit vielen verschiedene deftigen Gerichten. Neben Suppen und Saucen gehören dazu auch Fleischgerichte, Fisch und Kartoffeln.

Wird Peterli mit gekocht, so gehen ein Großteil der Vitamine und des Aromas verloren. Deshalb sollte sie vor der Verwendung frisch gerebelt und erst ziemlich zum Schluss untergemischt werden. Getrocknete Petersilie entfaltet ihr Aroma erneut, wenn man sie für ein paar Minuten in kaltem Wasser einweicht. Petersilie lässt sich am besten durch Einfrieren haltbar machen. Dazu wird sie kurz gewaschen und dann klein geschnitten oder gerebelt. Aus kleinen Döschen lässt sie sich später portionsweise wieder entnehmen.

Wirkung

Frische Petersilie weist einen hohen Vitamingehalt auf. Besonders die Vitamine C, E und Provitamin A sind stark vertreten. Ebenfalls günstig ist der Gehalt an Eisen und Calcium. Petersilie wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd. Außerdem wird ihr eine blutreinigende Wirkung nachgesagt. In der Volksmedizin wurde Petersilie früher hochdosiert für Abtreibungen verwendet. Die normale zum Würzen verwendete Menge ist aber auch für Schwangere unbedenklich.


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