Baumnuss - Walnuss

Die Baumnuss erlebt in den letzten Jahren ihr grosses Revival. Blieb sie lange unbeachtet, ist sie jetzt umso beliebter, seit bekannt wurde, dass die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren ausserordentlich gesund für den menschlichen Organismus sind.

BaumnussBaumnuss (Foto by: Professor25 / Depositphotos)

Baumnüsse - auch Walnüsse genannt - wachsen auf rund 15 bis 25 m hohen Bäumen. Sie können verschiedene Formen aufweisen. Die im Handel erhältlichen Baumnüsse sind meist rund, aber es gibt auch ovale, eiförmige, schnabelförmige oder walzenförmige Baumnüsse. Der Durchmesser beträgt zwischen 2,5 und 5 cm.

Herkunft & Saison

Die Baumnuss stammt ursprünglich aus Persien und wurde dort bereits vor über 9.000 Jahren kultiviert. Über die Römer gelangten die Nüsse auch nach Europa. Heute stammen die Baumnüsse vor allem aus Frankreich, den USA, Italien, Chile und China. Baumnüsse haben durch die vielfältigen Importländer nahezu immer Saison und sind stets problemlos frisch erhältlich.

Geschmack

Die Baumnuss weist einen intensiven, nussigen Geschmack auf. Bisweilen wird er auch als leicht butterig beschrieben.

Verwendung in der Küche

Aufgrund ihres hohen Gesundheitswerts sind Baumnüsse ein beliebter Snack für zwischendurch. Besonders häufig kommen Sie beim Backen von Brot, Kuchen und anderem Gebäck zum Einsatz. Auch in Fitness-Drinks werden sie für eine bessere Sättigung genutzt. Zu diesem Zweck werden sie fein gemahlen. Gehackte Baumnüsse können auch in Salate oder Suppen gestreut werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Ernte halbreifer grüner Nüsse, welche im Juni geerntet werden. Aus diesen wird Einmachobst mit hohem Gehalt an Vitamin-C hergestellt oder ein Nusslikör bzw. Nussschnaps.

Besonders beliebt ist auch das   Baumnussöl ,sowie die Verwendung als Krokant (mit Baumnüssen). Eine weitere Möglichkeit ist die Ernte halbreifer grüner Nüsse, die meist im Juni geerntet werden. Diese werden für Einmachobst mit hohem Vitamin C-Gehalt genutzt oder aber als Nusslikör oder Nussschnaps weiterverarbeitet.

Obstsalate, Müsli oder Süssspeisen und Desserts erhalten durch Baumnüsse das gewisse Extra. Vegetariern dienen Baumnüsse häufig auch als Fleischersatz, beispielsweise in Saucen oder Eintöpfen. Baumnüsse müssen vor der Verwendung von der harten Schale befreit werden. Dies funktioniert am einfachsten mit einem Nussknacker.

Anschliessend müssen die Baumnusskerne aus ihren Kammern befreit werden. Sie sind von einer Haut überzogen, die man am einfachsten entfernen kann, wenn man sie kurz in Wasser kocht und danach kalt abschreckt. Baumnüsse sollten nach dem Aufknacken stets entweder sofort verarbeitet oder aber luftdicht verpackt werden, da das enthaltene Öl schnell ranzig werden kann.

Besonders beliebt: Das WalnussölBesonders beliebt: Das Walnussöl (Foto by: 5PH / Depositphotos)

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Ganze Baumnüsse, die noch von ihrer Schale ummantelt sind, können für etliche Monate – im Optimalfall sogar bis zu einem Jahr – gelagert werden. Hierfür sollte ein luftiger und trockener Ort ausgewählt werden. Der Dachboden bietet oft gute Bedingungen für die Aufbewahrung. Auch die geschälten Nüsse können mehrere Monate halten.

Allerdings sollten sie dann in einem luftdichten Behälter verstaut werden. Dies verhindert, dass die Nüsse die Aromen anderer Lebensmittel aufnehmen. Die Aufbewahrung im Kühlschrank ist obligatorisch, aber auch das Einfrieren ist möglich.

Nährwert/Wirkstoffe

Die Baumnuss ist insbesondere für ihren hohen Anteil an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren bekannt. Schon eine Handvoll Baumnüsse deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an den essenziellen Omega-3-Fettsäuren ab. Zudem enthält die Baumnüsse die Vitamine A, C, E und B12 und verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente.

Dennoch sollten Baumnüsse nicht in zu grossen Mengen verzehrt werden, da sie auch sehr viele Kalorien beinhalten. Wer regelmässig Baumnüsse isst, kann dem Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken, vorbeugen und seinen Cholesterinspiegel senken.


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