Kurkuma

Kurkuma ist nicht nur Bestandteil vieler asiatischer Würzmischungen sondern wird auch gerne als alleiniges Würzmittel und vor allem als pflanzliches Färbemittel für alle denkbaren Speisen verwendet. Seine charakteristische orange Farbe ist dabei genauso ausschlaggebend wie der aussergewöhnliche Geschmack.

Curcuma wird auch als Gelbwurz bezeichnetCurcuma wird auch als Gelbwurz bezeichnet (Foto by: smarnad / Depositphotos)

Kurkuma wird auch als Gelbwurz bezeichnet. Wie der Name erahnen lässt, wird die Wurzel der Kurkuma-Pflanze verwendet. Sie gehört zur Familie der Ingwergewächse und wird etwa einen Meter hoch. Schneidet man eine Gelbwurz auf, so erkennt man sofort die die charakteristische orange Farbe. Sie wirkt stark gelb einfärbend und kann so schnell und einfach auf pflanzlicher Basis zur Färbung von Speisen verwendet werden. Die Wurzeln werden meist getrocknet und dann zerkleinert oder gemahlen.

Herkunft & Saison

Kurkuma stammt ursprünglich wohl aus Südasien. Über den Weg des Kurkuma nach Europa ist man sich nicht einig: Die einen vermuten, dass der Entdecker Marco Polo das Gewürz von dort mit nach Europa brachte. Die anderen gehen davon aus, dass die Araber daran beteiligt waren. Da Kurcuma eine wärmeliebende Pflanze ist, wird es heutzutage vor allem in asiatischen Ländern angebaut, allen voran Indien, Indonesien und Vietnam.

Ausserdem auf Jamaika, Haiti und in Peru. In unsere Küchen gelangt Kurkuma meist gemahlen als Pulver, selten in Form von frischen Wurzeln, da diese schwer zu mahlen oder anders zu zerkleinern sind.

Nachteil des Pulvers ist, dass der Geschmack recht schnell von wohlschmeckend in unangenehm umschlägt und das Pulver daher immer möglichst schnell aufzubrauchen ist.

Geschmack

Kurkuma weist je nach Sorte, Erntezeitraum und Anbaugebiet sehr verschiedene Geschmacksnuancen auf. Zusätzlich beschreiben viele Menschen sogar den Geschmack des gleichen Pulvers sehr unterschiedlich. Viele sprechen von ingwerähnlichem Geschmack und beschreiben eine ausserordentliche Würzigkeit.

Verwendung in der Küche

Kurkuma ist ein fester und unverzichtbarer Bestandteil nahezu aller Curry-Gewürzmischungen. Neben seinem aussergewöhnlichen Geschmack nutzt man hier natürlich vor allem die hohe Färbekraft in kräftigem Orange.

In unserer landestypischen Küche ist Kurcuma bisher nutzt man bisher vor allem die Färbewirkung – beispielsweise um kräftig gelben Reis als Beilage zu servieren. Dabei macht Kurkurma sich auch gut als Gewürz in zahlreichen Gerichten und ist beispielsweise in der indischen und asiatischen Küche vertreten. Besonders in Curry, Bohnen- und Linsengerichten wird viel Kurkuma verwendet.

Wirkung

Kurkuma soll nicht nur eine verdauungsfördernde Wirkung aufweisen – es wirkt auch entzündungshemmend und antibakteriell.

Ausserdem findet Kurkuma bei Gelbsucht und Erkrankungen von Leber und Galle Anwendung. Eine grosse Rolle spielt Kurkuma in der ayurvedisches Medizin.


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